November 2020


Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot

Sa
14

20:00
Kesselhaus
Konzert

Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot ist ein Stück lebende Berliner Geschichte.

 

Im Jahr 1986 ging sie aus der Liedertheatergruppe Karls Enkel hervor, Größen wie Radiomoderator und Theaterregisseur Jürgen Kuttner und die Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel und Steffen Mensching zählen zu ihren Gründervätern – ins Leben gerufen mit dem Ziel Arbeiterlieder wieder hörbar zu machen und sowohl aus der bloßen Folklore als auch der politischen Propaganda der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zu befreien.

 

Das Repertoire der Kurkapelle ist umfassend und vielfältig. So stehen Interpretationen alter Arbeiterlieder von Hanns Eisler, Bertolt Brecht oder Hermann Scherchen neben modernen Balkanliedern, ostdeutschen Hits und besonders auch Liedern von Rio Reiser. Die Kapelle macht alle diese Stücke zu ihren eigenen, transformiert sie durch veränderte Instrumentation und verwandelt sie in lebendige tanzbare Musik. Dazu tragen auch die Eigenkompositionen der Kapelle bei, die mit Elementen klassischer Musik und moderner Popmusik zum wilden Potpourri des Kapellenrepertoires beitragen. Als „politisches Eingreiforchester“ spielt die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot bis heute nicht für Parteien, sondern für Anliegen, mit denen sie sich solidarisiert.

 

In all den Jahren entstand eine vielfältige Zusammenarbeit mit renommierten Theatern.

 

Sie entwarfen die Bühnenmusik zu „Ernst Jünger“ von Kresnik, traten in „Werwölfe“ am Deutschen Theater auf, beteiligten sich an „Rocky Dutschke, 68“ von Schlingensief, Arbeit mit Hrdlicka an der Oper „Mörder, Hoffnung der Frauen“, Bühnenmusik zu Brechts „Jae Fleischhacker“ von Thomas Heise am Berliner Ensemble und zu Rolf Hochhuths „Heil Hitler!“.

 

INFOS für Besucher*innen

 

#alarmstuferot: WIR ARBEITEN IM AUGENBLICK SEHR EINGESCHRÄNKT UND MIT NUR WENIGEN PROGRAMMPUNKTEN. KULTUR IST SYSTEMRELEVANT!

Wir machen wieder Konzerte. Also alles wie immer? Davon sind wir weit entfernt.

Unsere Konzerte finden nach dem aktuell geltenden Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen statt, das bedeutet: ins Kesselhaus lassen wir 100 Menschen - statt 1.000. Ihr dürft nicht tanzen & schwitzen, aber sitzend Live-Musik erleben.

Von den Einnahmen bezahlen wir Musiker*innen, Ton- und Lichttechniker*innen, Kassenpersonal, Abenddienstleiter*innen, Gema, Künstlersozialkasse und vieles mehr. Daher sind die Eintrittspreise jetzt möglicherweise etwas höher. Wenn wir Glück haben, also wenn die Konzerte gut besucht werden, dann decken die Einnahmen die Kosten. Wir machen die Konzerte aus Liebe zur Live-Musik und um die vielen Solo-Selbstständigen im Musikbetrieb zu unterstützen.

Bitte beachtet die folgenden Hinweise:

  • Die Konzerte sind bestuhlt.

  • Bitte den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten (außer Paare und Personen, die in einem Haushalt leben).

  • Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist für alle Besucher*innen vorgeschrieben. Sitzend am Platz kann sie abgenommen werden.

  • Zur Kontaktverfolgung werden die Daten von euch registriert. Hierfür werden folgende Angaben aufgenommen: Vor- und Familienname, E-Mail, Telefonnummer, Aufenthaltsdatum, Anwesenheitszeit. Ihr könnt auch einen Zettel mit euren Daten vorbereiten und mitbringen.

  • Während der Veranstaltung wird maschinell gelüftet.

Wir freuen uns, euch im Kesselhaus zu sehen!

Das Team vom Kesselhaus

Stand: 21.09.2020

 

Weiter ›