Sa 09
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Brings Nachholtermin Die von den Brüdern Peter und Stephan Brings gegründete Band hat in den zwei zurückliegenden Jahrzehnten schon so ziemlich alle Hochs und Tiefs erlebt, die man als Musiker erleben kann. Ende der 1990er hatte die Band mit den berühmten Vätern (neben Rolly Brings sind das Gesangslegende Tommy Engel  und der Politiker Norbert Blüm) ihre besten Jahre schon vermeintlich hinter sich. Dann gelang ihnen im Jahr 2000 mit „Superjeilezick“ das, was man gut und gerne als Sechser im Lotto bezeichnen kann. Diese zündende Powerpolka ist mit jedem Jahr bekannter geworden und gehört mittlerweile weit über den Karneval hinaus zu den populärsten Songs Kölscher Mundart überhaupt. Dank „Superjeilezick“ öffneten sich für Brings Tür und Tor in der närrischen Hochburg Köln. Für die Band begann eine neue Zeitrechnung samt einem rundum gelungenen Imagewandel.  Dann ging es eigentlich Schlag auf Schlag. Kaum eine Karnevalssession in den letzten Jahren ist ohne einen neuen Stimmungshit von Brings ins Land gezogen. „Poppe, Kaate, Danze“ (anfänglich noch als Skandalnummer gehandelt, mittlerweile eine der ganz großen Zugnummern der Band), „Su lang mer noch am Lääve sin“, "Halleluja", Dat is Geil“,oder auch das stets rührseligen Stimmungsaufruhr auslösende „Mama, wir danken dir“ sind klingende Beweise, wie gut Brings die Befindlichkeiten und Seelenlagen ihrer Mitmenschen kennen. Einen absolut guten Riecher haben sie auch für originelle Coverversionen entwickelt: „Man müsste noch mal 20 sein“ (die Adaption des 50er-Jahre-Hits vom Kölner Urgestein Gerhard Jussenhoven) und dem Zarah-Leander-Evergreen „Nur nicht aus Liebe weinen“ haben sie mit Schmackes neues Leben eingehaucht. Dabei verstehen sie es aufs Beste, Zigeunermelodien, Polkas und anderen folkloristischen Zündstoff nahtlos in ihre eigenen Songs einzubauen und mit der Wucht von Rockmusik zu verstärken. „In einem Karnevalsset versuchen wir, in einer halben Stunde die Essenz von einem Konzert wiederzugeben. Wir wollen den Leuten  Lust darauf machen, doch mal vorbeizukommen und sich ein richtiges Konzert anzugucken“, sagt Peter Brings, der sich mit seinen Mannen, mit energiegeladener Bühnenperformance und unermüdlicher Livepräsenz auf bundesweiten Tourneen und Festivals und auch im Karneval in jede Performance mit Leib und Seele reinhängt: Keiner schwitzt lauter, keiner verausgabt sich sichtbarer, keine Band im deutschsprachigen Raum lässt die Zuschauer auf Konzerten fühlbarer und unmittelbarer an Ihrer Musik teilhaben. Brings haben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Dass sie bisweilen mit ihren Songs auch angeeckt sind, hat sie letztendlich nur noch populärer gemacht.  Die ersten zehn Jahre haben Brings noch ein anderes Leben geführt. Ihr bodenständiger Mundart-Rock hatte schnell landesweit einen hervorragenden Ruf. Schon 1991, im ersten Jahr nach der Bandgründung, gaben sie gleich reihenweise Konzerte. Auftritte bei „Rock am Ring“ oder im „Rockpalast“ waren der beste Beweis für ihr Renommee als überzeugender Live-Act. Rückblickend sind Brings besonders stolz auf ihre ersten, von Klaus „Major“ Heuser produzierten Alben, allen voran „Kasalla“ aus dem Jahr 1992, jenem Jahr, in dem Brings sich in der AG Arsch huh neben vielen anderen Bands und Musikern aus dem Rheinland politisch stark engagierten. Viele Songs von Brings zeichnen sich schon damals durch Lebensnähe und Lokalkolorit aus, und spiegeln so die Liebe zu ihrer Stadt und dessen Menschenschlag wider.  Ein weiteres Highlight in der Bandgeschichte war das Open-Air-Konzert, das Brings mit zahlreichen prominenten Gästen (Klaus Lage, The King, Purple Schulz) anlässlich ihres zehnjährigen Bandjubiläums vor 25.000 Zuschauern im Kölner Volksgarten gaben.  Den bisher  größten Erfolg aber feiert die Gruppe Brings im Jahr 2011. Mit Ihrem "Geburtstagskonzert" zum 20-jährigen Bestehen der Band, das im Sommer 2011 vor über 45.000 Besuchern im RheinEnergieSTADION in Köln stattfand, schrieben sie definitiv Stadtgeschichte. Ein solches Konzert, von einer kölschen Band hatte es im Kölner Stadion vorher noch nie gegeben. Auch hierzu lud die Band wieder einige Gäste auf die Bühne ein. Unter anderem das Kölsche Urgestein Tommy Engel und als Mutter der deutschen Rockmusik, Nina Hagen, die gemeinsam mit der Gruppe Brings das Publikum begeisterten.  2016 feiert die Band ihr 25 Jähriges erneut im RheinEngergieSTADION. Über ein einziges Wochenende sicherten sich die Fans ihre Tickets, so dass diese Jubiläumsparty schon als ausverkauft gelten kann. Somit begrüßen BRINGS 50.000 Fans am 4.6.2016!
Brings
Sa 09
Oktober 2021
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Ina Regen
Leuchten - Tour 2020
Nachholtermin vom 15.11.2020. Aus dem Nichts direkt in die Herzen der Fans. Ina Regen ist der Shootingstar der Austro-Pop-Szene. Im April 2020 spielt die sympathische Österreicherin erstmals ihre eigene Headliner-Tour in Deutschland. Mit ihrer Debütsingle „Wie A Kind“ eroberte die Singer-Songwriterin ihr Heimatland Österreich binnen kürzester Zeit. Als erstes, fast naives »Hallo« lädt Ina Regen im November 2017 ihren ersten Song auf YouTube hoch. Kein Label, kein Management, keine Marketing- oder Promotionstrategie. Nur eine Künstlerin, die endlich den Mut findet, ihre eigene Musik zu machen. „Wie A Kind“ überraschte über alle Genres und Formate hinweg. Mehr als eine Million Views auf dem dazugehörigen YouTube-Video, Platz #1 der iTunes Charts und landesweites Airplay sprechen eine deutliche Sprache. Und der Erfolg hält an. Im November 2018 veröffentlicht die Sängerin und Pianistin ihr erstes Album „Klee“. In ihrem nativen, österreichischen Dialekt singt die Grieskirchenerin gefühlvoll und sanft über Heimat, Ferne und alles dazwischen. "Ich bilde in meinen Liedern das Leben so ab, wie ich es erlebe.", beschreibt die Sängerin und Pianistin ihre Musik. Neben einem Gold Award wird „Klee“ im Folgejahr mit den Amadeus Award für das „Album des Jahres 2019“ ausgezeichnet. Während Ina Regen in ihrer Heimat eigene ausverkaufte Konzerte spielt, steht sie im August 2019 erstmals als Support für die französische Sängerin ZAZ auf deutschen Bühnen und tourt seit dem 8. November mit Gregor Meyle. „Als jahrelanger Gregor Meyle - Fan geht mit diesen Winterkonzerten natürlich ein weiterer Traum in Erfüllung. Ich freu mich wahnsinnig darauf, gemeinsam mit meinem Gitarristen Florian Cojocaru für diesen großartigen Liedermacher seine Konzertabende zu eröffnen.“, sagt Ina Regen dazu. Im April 2020 wird nun ein weiterer Traum wahr. Unter dem Titel „Leuchten“ spielt die 35-Jährige ihre erste eigene Deutschland-Tour. Und wir freuen uns jetzt schon, uns von ihrer kristallklaren Stimme, ihrem oberösterreichischen Dialekt und der wohltuenden Wärme ihrer Erzählungen verzaubern zu lassen. Foto: Gerd Schneider
Ina Regen<br><small>Leuchten - Tour 2020</small>
So 17
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Henrik Freischlader Band
Missing Pieces Tour 2021
Nachholtermin. Mit einem vielversprechenden neuen Studio-Album geht die Henrik Freischlader Band im Herbst 2020 auf Tour und freut sich darauf, überall dort zu spielen, wo handgemachte Musik gefragt ist. Abseits von Inszenierungen und Showelementen darf sich das Publikum auf eine Band freuen, die jeden Abend musikalisch neu und anders gestaltet, und die Tradition des Blues durch die Flexibilität jedes Einzelnen sensibel in die heutige Zeit überführt. Henrik Freischlader hat sich in den vergangenen 15 Jahren seinen Platz in der Bluesszene erspielt. Mit 9 Studio- und 6 Livealben, gemeinsamen Auftritten mit BB King, Gary Moore, Peter Green und Johnny Winter, sowie unzähligen Konzerten in kleinen und großen Clubs, hat sich der Autodidakt seinem Publikum vorgestellt und freut sich heute über eine treue Fangemeinde. Moritz Meinschäfer (Schlagzeug), Armin Alic (Bass), Roman Babik (Hammond Orgel) und Marco Zügner (Saxophon) komplettieren seit zwei Jahren eine Band, die sich auch abseits der Bühne als eine Gemeinschaft versteht. Die Freude am Zusammenspiel, der Spaß an Dynamik und Improvisation und ganz besonders die Liebe zum kleinsten Detail zeichnen die fünf Musiker aus. Die rockige Ausrichtung früherer Tage trifft auf moderne und mitreißende Grooves und leidenschaftliche Soloeinlagen der einzelnen Musiker.  „Wenn eine Band es schafft, 20 Minuten lang bei Zimmerlautstärke über ein Drei-Ton-Riff so intensiv zu improvisieren, dass nicht eine Sekunde Langeweile aufkommt und das Publikum so mucksmäuschenstill zuhört, dass man eine Gitarrensaite hätte fallen hören können – dann ist das große Kunst." Uwe Plien, RP Online Besetzung: Henrik Freischlader – Gitarre & Gesang Roman Babik – Orgel & Keyboards Moritz Meinschäfer – Schlagzeug Marco Zügner – Saxophon Armin Alic – Bass Foto: Timo Wilke
Henrik Freischlader Band<br><small>Missing Pieces Tour 2021</small>
Do 21
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Younee   *** Nachholtermin *** Das für den 18.02.21 geplante Konzert von Younee wird auf den 21.10.21 verschoben. "Younee ist ein musikalisches Phänomen. Das kann doch eigentlich nicht wahr sein. Ist es aber doch." (Jazzthetik). Von den Medien wird sie bundesweit als Star-Pianistin gefeiert. Younee, die Komponistin und Singer-Songwriterin aus Südkorea hat sich nicht nur mit ihrem einmaligen und virtuosen Klavierspiel längst einen Namen gemacht. Mit überwältigender Improvisationskraft und der außergewöhnlichen Gabe, auch live auf einem klassischen Fundament spontan und frei zu improvisieren und zu komponieren, definiert Younee ihre ganz eigene Stilart: Free Classic & Jazz.Es sind Younees spontane und frei komponierten Stücke während ihrer Live-Auftritte, die einem schier den Atem rauben können, und immer wieder große Begeisterung bei dem Publikum auslösen. So wird ihr nächstes Album Live-Aufnahmen der aufregendsten Live-Kompositionen von Konzerten aus den Jahren 2017 bis 2019 enthalten. Ihre beiden ersten deutschen Alben stürmten die Bestseller-Charts bis auf Platz 1. Waren bei ihrem deutschen Debut-Album ‚Jugendstil’ (2014) noch Mozart, Beethoven, Rachmaninoff und andere ‚Klassiker’ für sie Inspiration, so zündet YOUNEE auf darauf folgendem Album „My Piano“ (2016) mit atemberaubender Fingerfertigkeit und elf Eigenkompositionen ein brillantes Feuerwerk zwischen Furioso und Pianissimo, nimmt den Hörer mit auf eine hochemotionale Reise in eine neue Welt der Klaviermusik. Bis zum letzten Ton passiert alles intuitiv, spontan, unerwartet, ohne in kitschige Gefilde oder in eine Virtuosität um der Virtuosität willen abzugleiten. ‚That’s me, das bin ich!’ meint die inzwischen in Bayern lebende Younee. Die Art und Weise, wie Younee ihre Musik live für ihr Publikum darbietet, ist nicht nur äußerst charmant, es ist jedes Mal als würde sie ihre Musik nochmals neu erfinden.Younee verzaubert ein breites Publikum. Männer wie Frauen, junge und ältere Menschen. Ihnen ist schlicht gemein, dass sie gern Musik hören. Und mehr braucht es auch nicht, um diese Künstlerin, die seit kurzem die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, einfach zu lieben. Younee, die klassisch ausgebildete koreanische Pianistin, spielt – fast – alles und all das mit ihrer ganz eigenen Prägung. Klassik, Blues, Jazz oder poppige Melodien und ja, ab und zu singt sie sogar und das mit einer Stimme, die einem unter die Haut geht. Das alles präsentiert sie mit leidenschaftlicher Strahlkraft und einem Charme zum Niederknien.Bereits mit 5 Jahren begann Younee Klavier zu spielen und erfand, wie sie später in einem Interview erzählte, eigene kleine Melodien. Diese Fähigkeit behielt sie auch während ihres späteren Studiums in Seoul bei und baute sie aus. Heute gehört sie zu den wenigen Pianistinnen weltweit, die das klassische Metier ebenso gut beherrschen wie Jazz und Improvisation. Auf ihrem aktuellen Album „My Piano“ hat die Musikerin diese reiche Vielfalt weiter ausgebaut. Da klingt mitreißendes Stride-Piano ebenso an, wie Klassik, Blues, Pop und Jazz. Furiose Läufe und Fugenthemen zeugen von der erstaunlichen Kraft ihrer Themen und Songs. Diese stammen sämtlich aus der eigenen Feder und machen deutlich, wie überflüssig die Sucht nach Einordnung und Abgrenzung oft genug ist. Souverän lässt sie mit ihrem präzisen Spiel stilistische Grenzen links liegen und macht Musik aus purer Leidenschaft und zur Freude ihres Publikums.Bevor Younee ihre Heimat verließ um sich in England und Europa weiter entwickeln zu können, avancierte sieals Singer-Songwriter und Komponistin in Süd-Korea bereits zum Star. So schrieb sie Musik für koreanische und inzwischen auch deutsche Filmproduktionen, Songs für Pop- und Rockkünstler, aber auch Hits für sich selber. In England spielte sie mit Jazzgrössen wie Gary Husband, Nigel Hitchcock, Richard Cottle und Derek Watkins und wurde in den erlauchten Kreis von Pianisten berufen, die beim berühmten ‚Steinway Festival’ spielen dürfen.   Foto: Na Young Lee
Younee