Mi 06
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Kesselhaus Winter Stage
mit Ava Vegas, Treptow, Ansa Sauermann & DJ Clarice
Moderation: Christoph Schrag
Ein kurzer Rückblick zur Veranstaltungsreihe „Kesselhaus Summer Stage“: Im Sommer haben wir Konzerte im Frannz Biergarten veranstaltet — und Literatur Events auf dem Dach durchgeführt, garniert mit Talk und Musik. Wir haben Kultur wieder erlebbar gemacht. Mit dabei waren Alin Coen, Moritz Krämer, Partir, Lutz Seiler, Dirk Zöllner, Florian Künstler, Michael Nast und viele mehr.   Das Programm der „Kesselhaus Summer/Winter Stage“ ist vielfältig, aber nicht beliebig. Ausgesucht werden die Künstler*innen vom Kesselhaus-Team – und auch präsentiert. Die Menschen, die im Kesselhaus arbeiten, zeigen sich und stellen die Künstler*innen des Abends vor. Dabei treffen persönliche Geschichten auf den professionellen Blick.   Jetzt verlängern wir die Reihe: Am 06. Oktober gehen wir indoor und präsentieren Euch ab 20 Uhr ein exquisites Linup bei der « Kesselhaus Winter Stage »: Ava Vegas Ava Vegas heißt nicht wirklich so und hat sich ihren Namen womöglich von einem Nico-Song aus dem Jahr 1981 geliehen. Nico, die dort starb, wo Ava Vegas aufwuchs: Ibiza. Als wäre das noch nicht Querverweis genug, coverte die mittlerweile in Berlin ansässige Musikerin auf ihrem Debütalbum auch »I’ll Be Your Mirror« von The Velvet Underground in einer sphärischen Version, die den Geruch nach Selbstgedrehten vom Original wegpustet und nur einen Hauch Patschuli drüber schweben lässt. Die studierte Architektin schafft auf den acht weiteren Songs viel Raum und kleidet diesen auch sensorisch aus. Mit Chanson-Noten, Power-Pop-Pathos und einem Wall-of-Sound-Ansatz, der aus diesem Album ein surreales Erlebnis macht: dicht und nahbar, weit und enigmatisch. Nachdem Ava Vegas im letztjährigen Nachwuchs-Programm auf dem POP Festival auftrat und für einen Film-Slot bei ALEX Berlin ausgewählt wurde, bringt sie das alles nun endlich im Hauptprogramm auf die Bühne (26.08.21). https://www.avavegas.com/ Ansa Sauermann Das neue Album von Ansa Sauermann; gewohnt lakonisch, gewohnt cool und dennoch mit einer songwriterischen Dichte die neu ist. Der Umzug nach Wien hat den hochgelobten deutschen Singer-Songwriter revitalisiert, ihm neue Inspiration geschenkt und gefälligen Formatpop gegen Ecken, Kanten und eine gesunde Wiener scheissdrauf-Haltung tauschen lassen. Das zweite Album „Trümmerlotte“ klingt nach Sturm und Drang; aber im Gegensatz zum sehr formidablen Vorgänger hat sich Ansa hier nun auf das wesentliche konzentriert; kein Gramm Fett zu viel. Am Ende steht eines der funkelndsten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre. Völlig unverkrampft reiht sich Hit auf Hit, wird aber auch ein Gesamtkontext gesponnen der von grüblerischer Dylan-Gedächtnis-Nummer über wunderschöne Gänsehaut-Ballade bis hin zu stampfendem Rock’n‘ Roll aber auch wirklich alles auffährt, was uns einst - als wir noch keine Zyniker waren - dieses magische Wunderwerk namens Pop hat lieben lassen. Und das ist alles was ich weiß! http://ansasauermann.de/ Treptow »Hallo, wir sind Treptow«, heißt es laut und trocken ins Mikrofon, bevor Sekunden später groovend-knallende Drums und krachende E-Gitarren-Riffs von der Bühne donnern. Dabei liefert das Deutschrock-Duo Treptow einen drückenden, internationalen Sound, den man hierzulande so von einem Duo noch nicht gehört hat, und das mit deutschen Texten, die es mit Bestsellern aufnehmen können. Dieses Jahr präsentieren Treptow ihr zweites Album “Von der Zukunft vor dem Fall”, auf dem sie die ungezügelte Energie ihrer Liveshows mit poetischer Wortgewalt vereinen. Das Album ist ein entschiedener Neustart - ein zweites erstes Album, das klarstellt: So rau und aufregend groß, zugleich so gesellschaftlich feinfühlig und geerdet hat deutschsprachiger Rock noch nie geklungen. www.treptow.wtf Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik. 
<small>Kesselhaus Winter Stage</small><br><small><small>mit Ava Vegas, Treptow, Ansa Sauermann & DJ Clarice</small></small><br><small><small>Moderation: Christoph Schrag</small></small>
Do 07
Oktober 2021
19:30
Lesung
Maschinenhaus
Literatur Live präsentiert
Jaroslav Rudis "Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen"
Buchpremiere Sehnsucht Eisenbahn und Slow Travel: unterwegs mit einem der spannendsten literarischen Erzähler unserer Zeit Jaroslav Rudiš wurde das Zugfahren in die Wiege gelegt: Sein Großvater war Weichensteller, sein Onkel Fahrdienstleiter und sein Cousin Lokführer. Klar, dass er so oft wie möglich Zug fährt. In seinem Buch begibt er sich im Takt der Schienen durch Europa: von Berlin aus bis zum Gotthardtunnel, mit der Semmeringbahn von Wien bis Triest, im Nachtzug durch Polen und die Ukraine sowie im tschechischen Speisewagen von Hamburg nach Prag. Er widmet sich den schönsten Bahnhöfen, den Kathedralen des Verkehrs. Verrät, was Krokodile und Brigitte Bardot mit Lokomotiven zu tun haben und in welchen Bahnhofskneipen Sie zünftig essen können. Und verwebt dabei ganz nonchalant die Historie der Eisenbahn mit den Geschichten der Menschen, denen er begegnet.  „Wo Jaroslav Rudiš ist, da sind Geschichten.“ FAZ Jaroslav Rudiš, geboren 1972 in der Tschechoslowakei, lebt heute in Lomnice nad Popelkou und Berlin und ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Musiker. Bei Luchterhand erschienen u.a. seine Romane „Grand Hotel“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“, „Nationalstraße“, „Winterbergs letzte Reise“ und bei btb „Der Himmel unter Berlin“. Zudem publizierte er die Graphic Novels „Alois Nebel“ (mit Jaromír 99) und „Nachtgestalten“ (mit Nicolas Mahler). „Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen“, 224 Seiten, erscheint am 04.10.2021 im Piper Verlag Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Piper Verlag und der Thalia Buchhandlung. Foto: Peter von Felbert
<small><small>Literatur Live prsentiert</small></small><br>Jaroslav Rudis <small>'Gebrauchsanweisung frs Zugreisen'</small><br>
Sa 09
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Brings   *** wird verschoben *** Das Konzert wird erneut vom 09.10.21 auf den 07.10.22 verschoben. Tickets behalten ihre Gültigkeit. Nachholtermin Die von den Brüdern Peter und Stephan Brings gegründete Band hat in den zwei zurückliegenden Jahrzehnten schon so ziemlich alle Hochs und Tiefs erlebt, die man als Musiker erleben kann. Ende der 1990er hatte die Band mit den berühmten Vätern (neben Rolly Brings sind das Gesangslegende Tommy Engel  und der Politiker Norbert Blüm) ihre besten Jahre schon vermeintlich hinter sich. Dann gelang ihnen im Jahr 2000 mit „Superjeilezick“ das, was man gut und gerne als Sechser im Lotto bezeichnen kann. Diese zündende Powerpolka ist mit jedem Jahr bekannter geworden und gehört mittlerweile weit über den Karneval hinaus zu den populärsten Songs Kölscher Mundart überhaupt. Dank „Superjeilezick“ öffneten sich für Brings Tür und Tor in der närrischen Hochburg Köln. Für die Band begann eine neue Zeitrechnung samt einem rundum gelungenen Imagewandel.  Dann ging es eigentlich Schlag auf Schlag. Kaum eine Karnevalssession in den letzten Jahren ist ohne einen neuen Stimmungshit von Brings ins Land gezogen. „Poppe, Kaate, Danze“ (anfänglich noch als Skandalnummer gehandelt, mittlerweile eine der ganz großen Zugnummern der Band), „Su lang mer noch am Lääve sin“, "Halleluja", Dat is Geil“,oder auch das stets rührseligen Stimmungsaufruhr auslösende „Mama, wir danken dir“ sind klingende Beweise, wie gut Brings die Befindlichkeiten und Seelenlagen ihrer Mitmenschen kennen. Einen absolut guten Riecher haben sie auch für originelle Coverversionen entwickelt: „Man müsste noch mal 20 sein“ (die Adaption des 50er-Jahre-Hits vom Kölner Urgestein Gerhard Jussenhoven) und dem Zarah-Leander-Evergreen „Nur nicht aus Liebe weinen“ haben sie mit Schmackes neues Leben eingehaucht. Dabei verstehen sie es aufs Beste, Zigeunermelodien, Polkas und anderen folkloristischen Zündstoff nahtlos in ihre eigenen Songs einzubauen und mit der Wucht von Rockmusik zu verstärken. „In einem Karnevalsset versuchen wir, in einer halben Stunde die Essenz von einem Konzert wiederzugeben. Wir wollen den Leuten  Lust darauf machen, doch mal vorbeizukommen und sich ein richtiges Konzert anzugucken“, sagt Peter Brings, der sich mit seinen Mannen, mit energiegeladener Bühnenperformance und unermüdlicher Livepräsenz auf bundesweiten Tourneen und Festivals und auch im Karneval in jede Performance mit Leib und Seele reinhängt: Keiner schwitzt lauter, keiner verausgabt sich sichtbarer, keine Band im deutschsprachigen Raum lässt die Zuschauer auf Konzerten fühlbarer und unmittelbarer an Ihrer Musik teilhaben. Brings haben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Dass sie bisweilen mit ihren Songs auch angeeckt sind, hat sie letztendlich nur noch populärer gemacht.  Die ersten zehn Jahre haben Brings noch ein anderes Leben geführt. Ihr bodenständiger Mundart-Rock hatte schnell landesweit einen hervorragenden Ruf. Schon 1991, im ersten Jahr nach der Bandgründung, gaben sie gleich reihenweise Konzerte. Auftritte bei „Rock am Ring“ oder im „Rockpalast“ waren der beste Beweis für ihr Renommee als überzeugender Live-Act. Rückblickend sind Brings besonders stolz auf ihre ersten, von Klaus „Major“ Heuser produzierten Alben, allen voran „Kasalla“ aus dem Jahr 1992, jenem Jahr, in dem Brings sich in der AG Arsch huh neben vielen anderen Bands und Musikern aus dem Rheinland politisch stark engagierten. Viele Songs von Brings zeichnen sich schon damals durch Lebensnähe und Lokalkolorit aus, und spiegeln so die Liebe zu ihrer Stadt und dessen Menschenschlag wider.  Ein weiteres Highlight in der Bandgeschichte war das Open-Air-Konzert, das Brings mit zahlreichen prominenten Gästen (Klaus Lage, The King, Purple Schulz) anlässlich ihres zehnjährigen Bandjubiläums vor 25.000 Zuschauern im Kölner Volksgarten gaben.  Den bisher  größten Erfolg aber feiert die Gruppe Brings im Jahr 2011. Mit Ihrem "Geburtstagskonzert" zum 20-jährigen Bestehen der Band, das im Sommer 2011 vor über 45.000 Besuchern im RheinEnergieSTADION in Köln stattfand, schrieben sie definitiv Stadtgeschichte. Ein solches Konzert, von einer kölschen Band hatte es im Kölner Stadion vorher noch nie gegeben. Auch hierzu lud die Band wieder einige Gäste auf die Bühne ein. Unter anderem das Kölsche Urgestein Tommy Engel und als Mutter der deutschen Rockmusik, Nina Hagen, die gemeinsam mit der Gruppe Brings das Publikum begeisterten. 2016 feiert die Band ihr 25 Jähriges erneut im RheinEngergieSTADION. Über ein einziges Wochenende sicherten sich die Fans ihre Tickets, so dass diese Jubiläumsparty schon als ausverkauft gelten kann. Somit begrüßen BRINGS 50.000 Fans am 4.6.2016!
Brings
Sa 09
Oktober 2021
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Ina Regen
Leuchten - Tour 2020
Nachholtermin vom 15.11.2020. Aus dem Nichts direkt in die Herzen der Fans. Ina Regen ist der Shootingstar der Austro-Pop-Szene. Im April 2020 spielt die sympathische Österreicherin erstmals ihre eigene Headliner-Tour in Deutschland. Mit ihrer Debütsingle „Wie A Kind“ eroberte die Singer-Songwriterin ihr Heimatland Österreich binnen kürzester Zeit. Als erstes, fast naives »Hallo« lädt Ina Regen im November 2017 ihren ersten Song auf YouTube hoch. Kein Label, kein Management, keine Marketing- oder Promotionstrategie. Nur eine Künstlerin, die endlich den Mut findet, ihre eigene Musik zu machen. „Wie A Kind“ überraschte über alle Genres und Formate hinweg. Mehr als eine Million Views auf dem dazugehörigen YouTube-Video, Platz #1 der iTunes Charts und landesweites Airplay sprechen eine deutliche Sprache. Und der Erfolg hält an. Im November 2018 veröffentlicht die Sängerin und Pianistin ihr erstes Album „Klee“. In ihrem nativen, österreichischen Dialekt singt die Grieskirchenerin gefühlvoll und sanft über Heimat, Ferne und alles dazwischen. "Ich bilde in meinen Liedern das Leben so ab, wie ich es erlebe.", beschreibt die Sängerin und Pianistin ihre Musik. Neben einem Gold Award wird „Klee“ im Folgejahr mit den Amadeus Award für das „Album des Jahres 2019“ ausgezeichnet. Während Ina Regen in ihrer Heimat eigene ausverkaufte Konzerte spielt, steht sie im August 2019 erstmals als Support für die französische Sängerin ZAZ auf deutschen Bühnen und tourt seit dem 8. November mit Gregor Meyle. „Als jahrelanger Gregor Meyle - Fan geht mit diesen Winterkonzerten natürlich ein weiterer Traum in Erfüllung. Ich freu mich wahnsinnig darauf, gemeinsam mit meinem Gitarristen Florian Cojocaru für diesen großartigen Liedermacher seine Konzertabende zu eröffnen.“, sagt Ina Regen dazu. Im April 2020 wird nun ein weiterer Traum wahr. Unter dem Titel „Leuchten“ spielt die 35-Jährige ihre erste eigene Deutschland-Tour. Und wir freuen uns jetzt schon, uns von ihrer kristallklaren Stimme, ihrem oberösterreichischen Dialekt und der wohltuenden Wärme ihrer Erzählungen verzaubern zu lassen. Foto: Gerd Schneider
Ina Regen<br><small>Leuchten - Tour 2020</small>
So 10
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
MARIO BATKOVIC Hypnotisierende Klangwelten und Soundtracks, akustische Aktmalerei ohne Retuschen und Kosmetik. Als Ein-Mann-Symphonieorchester kratzt der Akkordeonist Mario Batkovic jede Nuance aus seinem zuweilen widerborstigen Instrument. Selbst vermeintliche Störgeräusche wie das Klicken der Register integriert er in die Arrangements und entfaltet damit zuweilen die Urgewalt eines Vulkanausbruchs wie auch eine cineastische Tiefenwirkung.  Mit seiner Musik begeistert er eine internationale Fangemeinde. 2017 listete ihn das Musikmagazin Rolling Stone unter den Top 10 der Avantgarde-Alben. Batkovic’ Musik wird mitunter auch für eines der erfolgreichsten Online-Games verwendet (Red Dead Redemption II). Kein Zweifel: Hier ist ein musikalisch eigenwilliger und authentischer Mann am Werk. «Eine neue Messlatte in der zeitgenössischen Musik», findet das Musikmagazin «Louder than War» und vergibt 10 von 10 Punkten. Das britische Konkurrenzblatt «Mojo» hat Batkovic zum aufstrebenden Star deklariert und lobt dessen demütige Haltung und seine futuristische Musik. «Ich versuche, das Schöne in der Dunkelheit zu finden», wird Batkovic in «Mojo» zitiert. Damit und mit seiner ebenso innovativen wie intensiven Musik, die sich in keine Schubladen verstauen lässt, hat er offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen.  Anfragen zu Interviews, hochauflösendem Bildmaterial oder weiteren Infos können an den Pressekontakt gestellt werden. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik.    Fotocredit: Patrick Principe
MARIO BATKOVIC
Mo 11
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Joel Sarakula presents: Work For Love Joel Sarakula präsentiert seine neueste Single „Work for Love“ und – nun erstmals auch in Berlin – sein 2020 erschienenes Album „Companionship“.Auf „Work For Love“ greift Sarakula den sogenannten Yacht Rock mit ganzem Herzen auf – es klingt sogar so, als wäre er gerade von einer Yacht gestiegen. Die sanften Disco-Rhythmen, überdimensionalen Piano-Riffs und Backing-Vocals erinnern an musikalische Vorfahren wie Doobie Brothers und Robert Palmer, während sie die Zeitgenossen Benny Sings, Rex Orange County und die Labelkollegen Young Gun Silver Fox im Auge behalten. Sarakulas gefühlvolle Stimme schwingt, schnurrt und greift nach seinem leichten Falsett. Der Text ist ein Lobgesang auf die harte Arbeit der Liebe und des Lernens und bietet letztendlich eine zutiefst positive Botschaft – „Liebe gibt dir nur das zurück, was du zu investieren bereit bist“.
 
Ursprünglich aus Sydney, Australien stammend hat Sarakula die letzten zehn Jahre in London verbracht. Seit kurzem lebt er auf den Kanarischen Inseln. „Ich habe mein Leben damit verbracht, auf immer kleinere Inseln zu ziehen“, scherzt Sarakula. Er hat seine gefühlvolle, von Soft-Rock und Disco beeinflusste Vision über seine letzten beiden Alben „Love Club“ und „Companionship“ hinweg entwickelt und gelebt, aber seine Entscheidung Ende 2020 nach Las Palmas de Gran Canaria zu ziehen hat den Kreis für ihn geschlossen.
 
Hatte seine Musik zuvor ein sonnenverwöhntes, sommerliches und gelegentlich tropisches Flair, lebt er nun buchstäblich in den sonnigen Tropen. Sarakula ist eine feste Größe in der Club- und Festivalszene, da er SXSW, Primavera Sound, das Reeperbahn Festival und eine Vielzahl von Jazz & Soul-Festivals gespielt hat.Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik.
Joel Sarakula presents: 
Work For Love
So 17
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Henrik Freischlader Band
Missing Pieces Tour 2021
  *** abgesagt *** Liebe Bluesfreunde, der letzte Post liegt schon eine Weile zurück und ich hoffe, es geht Euch allen gut!  Leider melde ich mich mit schlechten Nachrichten: Die Band hat sich aufgelöst. Durch die lange Zwangspause hat sich auch bei uns vieles verändert und es wurden neue Wege eingeschlagen. Hinzu kommt, dass die Normalität, die wir alle kannten, noch nicht wiederhergestellt ist. Es braucht noch etwas Geduld und Hoffnung bis es soweit ist! Die Musik ist für mich zu emotional für ein trockenes The Show Must Go On. Die Zeit wird dann eben anders genutzt, vielleicht werde ich ein Album aufnehmen, aber ganz bestimmt eine neue Band zusammenstellen. Also wieder ein Neubeginn! Für uns alle hoffe ich, dass Live Konzerte & Festivals wieder das zurückerobern, was sie so einzigartig gemacht hat: Nähe und Freiheit für Jedermann. Bis es soweit ist freue ich mich weiterhin über Eure Briefe und wünsche Euch alles Gute und Gottes Segen! Henri     Dear Blues lovers, it’s been a while since my last post and I hope that you’re all well. Sadly, I’ve got some bad news to share with you today: The band has split up. Due to the long break, a lot of things have changed for us as well and new paths have been taken. In addition, the reality we’ve all been used to is yet to be restored – it still needs some patience and hope until such time arrives. The music is too emotional for me for a dry The Show Must Go On. The time will be used differently then, maybe I will record an album, but definitely put together a new band. So again a new beginning! I really hope that live concerts and festivals will reclaim what made them so unique in the past: Closeness and freedom for us all! Until then I still look forward to your letters and wish you all the best. God bless, Henrik Mit einem vielversprechenden neuen Studio-Album geht die Henrik Freischlader Band im Herbst 2020 auf Tour und freut sich darauf, überall dort zu spielen, wo handgemachte Musik gefragt ist. Abseits von Inszenierungen und Showelementen darf sich das Publikum auf eine Band freuen, die jeden Abend musikalisch neu und anders gestaltet, und die Tradition des Blues durch die Flexibilität jedes Einzelnen sensibel in die heutige Zeit überführt. Henrik Freischlader hat sich in den vergangenen 15 Jahren seinen Platz in der Bluesszene erspielt. Mit 9 Studio- und 6 Livealben, gemeinsamen Auftritten mit BB King, Gary Moore, Peter Green und Johnny Winter, sowie unzähligen Konzerten in kleinen und großen Clubs, hat sich der Autodidakt seinem Publikum vorgestellt und freut sich heute über eine treue Fangemeinde. Moritz Meinschäfer (Schlagzeug), Armin Alic (Bass), Roman Babik (Hammond Orgel) und Marco Zügner (Saxophon) komplettieren seit zwei Jahren eine Band, die sich auch abseits der Bühne als eine Gemeinschaft versteht. Die Freude am Zusammenspiel, der Spaß an Dynamik und Improvisation und ganz besonders die Liebe zum kleinsten Detail zeichnen die fünf Musiker aus. Die rockige Ausrichtung früherer Tage trifft auf moderne und mitreißende Grooves und leidenschaftliche Soloeinlagen der einzelnen Musiker.  „Wenn eine Band es schafft, 20 Minuten lang bei Zimmerlautstärke über ein Drei-Ton-Riff so intensiv zu improvisieren, dass nicht eine Sekunde Langeweile aufkommt und das Publikum so mucksmäuschenstill zuhört, dass man eine Gitarrensaite hätte fallen hören können – dann ist das große Kunst." Uwe Plien, RP Online Besetzung: Henrik Freischlader – Gitarre & Gesang Roman Babik – Orgel & Keyboards Moritz Meinschäfer – Schlagzeug Marco Zügner – Saxophon Armin Alic – Bass Foto: Timo Wilke
Henrik Freischlader Band<br><small>Missing Pieces Tour 2021</small>
Do 21
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Younee   *** Nachholtermin *** "Younee ist ein musikalisches Phänomen. Das kann doch eigentlich nicht wahr sein. Ist es aber doch." (Jazzthetik). Von den Medien wird sie bundesweit als Star-Pianistin gefeiert. Younee, die Komponistin und Singer-Songwriterin aus Südkorea hat sich nicht nur mit ihrem einmaligen und virtuosen Klavierspiel längst einen Namen gemacht. Mit überwältigender Improvisationskraft und der außergewöhnlichen Gabe, auch live auf einem klassischen Fundament spontan und frei zu improvisieren und zu komponieren, definiert Younee ihre ganz eigene Stilart: Free Classic & Jazz.Es sind Younees spontane und frei komponierten Stücke während ihrer Live-Auftritte, die einem schier den Atem rauben können, und immer wieder große Begeisterung bei dem Publikum auslösen. So wird ihr nächstes Album Live-Aufnahmen der aufregendsten Live-Kompositionen von Konzerten aus den Jahren 2017 bis 2019 enthalten. Ihre beiden ersten deutschen Alben stürmten die Bestseller-Charts bis auf Platz 1. Waren bei ihrem deutschen Debut-Album ‚Jugendstil’ (2014) noch Mozart, Beethoven, Rachmaninoff und andere ‚Klassiker’ für sie Inspiration, so zündet YOUNEE auf darauf folgendem Album „My Piano“ (2016) mit atemberaubender Fingerfertigkeit und elf Eigenkompositionen ein brillantes Feuerwerk zwischen Furioso und Pianissimo, nimmt den Hörer mit auf eine hochemotionale Reise in eine neue Welt der Klaviermusik. Bis zum letzten Ton passiert alles intuitiv, spontan, unerwartet, ohne in kitschige Gefilde oder in eine Virtuosität um der Virtuosität willen abzugleiten.
Younee
Sa 23
Oktober 2021
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Marlena Käthe & LOTA
"Aged to be bold Tour"
Doppel Release Show
Marlena Käthes Debut EP erschien am 25.6. produziert von Shanice Ruby Bennett (Polarbear) und ordnet sich in das Genre electronical Darkfolk. Ihr Sound ergibt sich aus elektronischen Noisescapes, warmen Akustik Gitarren und sphärischer Mehrstimmig-keit Marlena Käthe wächst in Berlin auf als Tochter einer Theaterfamilie. Ihre Kindheit verbringt sie auf Tourneen durch Europa. Sie spielt mit Band, im Trio mit Shanice Ruby Bennett und Leonie Geisler sowie solo Konzerte. So spielten sie 2020 auf der Pop Kultur Nachwuchsbühne und war auf dem c/o Pop xoxo zu sehen. Ihre erste Single ‚Bruises‘ die im Januar 2021 stößt auf anerkennende Resonanz. Unter anderem war Marlena Käthe bei DLF Kultur in der Livesession zu hören und die radioeins Redaktion verglich ihre Stimme mit der von Agnes Obel oder Hope Sandoval. Selten zuvor klang Sanftheit so energetisch und war Verletzlichkeit so stark. Auf sphärische Klangflächen projiziert LOTA nahbare Geschichten im Zeichen des Zeitgeists – sie handeln von zwischenmenschlichen Beziehungen, Eskapismus und Sehnsucht, gepaart mit dem Versuch sich von gesellschaftlichen Konventionen zu lösen. Von klein auf mit Musik in Berührung gekommen, sang die Kölner Sängerin, Songwriterin und Produzentin Lotta Holtei. bereits mit vier Jahren im Kinderchor, zwei Jahre folgte die erste Stunde Klavierunterricht. Im Laufe ihrer Jugend lernte sie außerdem Querflöte, Klarinette und Gitarre. Dem Piano ist sie bis heute treu geblieben. Inspiriert von Indie-Pop Einflüssen und elektronischen LoFi-Elementen, treffen mystische Sounds auf aparte Beats, kontrastiert von ruhigen Pianoklängen und gefühlvollen Texten. Ihre sanfte und eindringliche Stimme entführt in eine sphärische Klangwelt. Die englischen Songtexte sind unverblümt ehrlich und setzten sich mit gesamtgesellschaftlich relevanten Themen wie Depressionen, Schönheitsidealen oder Feminismus auseinander, ohne dabei an lyrischer Raffinesse zu verlieren. Am 14. Mai 2021 veröffentlichte LOTA ihre Debüt-EP auf welcher sie alle Lieder selbst geschrieben, arrangiert und in Zusammenarbeit mit Lukas Streich (We Will Kaleid) produziert hat. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik.   Fotocredit: Marlena Käthe - Johann Kreßin LOTA - Johanna Besseling
Marlena Kthe & LOTA<br><small><small>'Aged to be bold Tour'<br>Doppel Release Show</small></small>
Sa 23
Oktober 2021
21:00
Konzert
Kesselhaus
Pinhani
Support: DJ Cantay & DJ Ozan36
Pinhani ist eine türkische Musikgruppe, die am 5. April 2004 gegründet wurde und Musik im Alternative Rock-Genre macht. Außerdem komponierten sie die Musik für die TV-Serie "Kavak Yelleri". Nachdem die Gruppe 2004 von Zeynep Eylül Üçer und Sinan Kaynakçı gegründet wurde; Mit dem Beitrag von Akın Eldes an der Gitarre und Cem Aksel am Schlagzeug veröffentlichten sie ihr Album 'İnandığın Masallar'. Genau wie der Name ihrer Band, der sich von dem Wort 'Pinhani' ableitet, was 'Geheimnis' bedeutet, haben sie sich auch heimlich auf dem Musikmarkt etabliert und ein solides Publikum gewonnen. Die Gruppe eroberte mit fast hundert Konzerten, die sie direkt nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums gaben, ein wichtiges Publikum und vergrößerte ihr Publikum schnell, nachdem sie begonnen hatten, die Musik für die TV-Serie "Kavak Yelleri" zu komponieren. Mit "Hele bi gel" und "Beni al" in ihrem ersten Album der Reihe brachte die Band die bisher unveröffentlichten Songs "Bir anda" und "Ne güzel güldün" mit den"Kavak Yelleri" Fans zusammen. Obwohl sie durch eine TV-Serie an den Ruhm kamen, haben Sie als Gruppe entschieden, sich nicht oft in den Fernsehsendungen zu zeigen, zu denen sie eingeladen wurden. Pinhani hebt sich durch seinen unverwechselbaren Stil und seine melodische Struktur von anderen Musikgruppen ab und hat das Ziel, eine der wichtigsten Rockbands der Zukunft zu sein.   Während sie in großen Städten wie Izmir, Ankara, Antalya, Istanbul und Adana vor großen Massen Konzerte gaben, wollten sie ihre Musik in alle Städte Anatoliens bringen. Sie gaben Konzerte in Städten wie Artvin, Sivas, Malatya, Erzincan, Antakya, Afyon, Samsun, Giresun, Kars, Karaman und Kilis. Musiker: Sinan Kaynakci - Vocal, Guitar, Alto Saxophone Eray Polat - E-Guitar Hami Ãœnlü - Drums Selim Aydin - E-Bass, Vocal Dincer Demirci - E-Guitar Bitte beachtet die folgenden Hinweise:  - Die Konzerte sind bestuhlt. - Unsere Konzerte finden nach dem aktuell geltenden Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen statt:  Der Besuch der Veranstaltungen ist möglich: - mit Nachweis eines tagesaktuellen negativen Schnelltests - ODER Nachweis über vollständige Impfung (mind. 14 Tage) - ODER Nachweis der Genesung (max. 6 Monate). - Das Tragen einer medizinischen Maske wird empfohlen, am Platz kann die Maske abgenommen werden. - Während der Veranstaltung wird maschinell gelüftet. Wir freuen uns, euch im Kesselhaus zu sehen! Das Team vom Kesselhaus Stand: August 2021
Pinhani<br><small>Support: DJ Cantay & DJ Ozan36</small>
So 24
Oktober 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Berlin Boom Orchestra
"Im Sitzen geht's"
  *** Nachholtermin *** Veranstalterhinweis: bei diesem Konzert gilt die 2G-Regel, damit tanzen erlaubt ist. Das Kesselhaus wird nur zu 30% ausgelastet, es bleibt viel Abstand zu anderen Personen. Das Konzert wird vom 17.04.21 auf den 24.10.21 verschoben. Tickets behalten ihre Gültigkeit! Berlin Boom Orchestra sind neun Leute und machen Reggae mit fettem Gebläse, rotzigem Charme und Lyrics auf Deutsch - eine Mischung aus Kreuzberg und Kingston, karibische Vibes garniert mit Döner-Sauce. Entspannte Grooves treffen auf Berliner Schnauze, Pro-Homo auf knallharten Dancehall und beißende Kritik auf verkifften Dub. „Wer haut dem Volk aufs Maul?“ fragt die Band und bläst zum anti-völkischen Volksfest: Eine zauberhafte Kombination aus musikalischen Seelen-Streicheleien und lyrischen Backpfeifen. In diesem Sinne sind Berlin Boom Orchestra Reggae Punks. Wer fühlen will, soll hören.   Ihr mittlerweile fünftes Album (VÖ 2021) heißt „Im Sitzen Geht’s“. Oder geht's nicht? Wie immer ist das eine Frage der Sichtweise. Man muss schon ordentlich auf dem Beat sitzen, wenn es richtig nach vorne gehen soll. Wenn gar nix geht, sitzt man also so richtig falsch. Sitzt alles, geht was. Aber was geht, wenn alles sitzt? Und was muss sitzen, damit alles für alle geht? Diese und eigentlich alle anderen relevanten Fragen unserer Zeit beantwortet die Band auf Platte und live auf Tour. In Zeiten der Pandemie gerne auch im Sitzen. Wenn’s denn geht.   Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik.  
Berlin Boom Orchestra<br>'Im Sitzen geht's'
So 31
Oktober 2021
19:00
Konzert
Kesselhaus
Engerling   *** Nachholtermin *** Damals war's, im Januar 1975 bestiegen fünf junge Herren die Bühne eines Gasthofes in Mahlow bei Berlin. "Engerling" heißen die, sagte der Kneiper und fügte hinzu: "Na, mit dem Namen werden die aber nicht weit kommen." Um die 50 war der; ob er wohl 95 wurde? Engerling wird 45 und ist zum Glück immer noch kein Maikäfer, denn die leben ja bekanntlich nicht sehr lange. Irgendwie passten sie in all den Jahren nirgends so recht ins Konzept und haben es doch geschafft, sich selbst und ihrem Publikum treu zu bleiben. Den DDR-Kulturfunktionären schien die Band um Pianist und Songwriter Wolfram Bodag als Blues-Band zu weit weg vom Idealbild des liedhaften Rock „als eigenständigen DDR-Beitrag zur internationalen Musikkultur", als dass man sie wirklich hätte groß raus kommen lassen. Blues-Puristen dagegen kritisierten mangelnde Authentizität einer Bluesband, die sich um die Einhaltung des originalen Zwölf-Takt-Schemas wenig scherte und statt dessen Blueselemente nach Belieben mit Rock- und Soulelementen vermengte oder sich gar in lange Improvisationen verstieg, die viel eher ins psychedelische Flower-Power-Lager gepasst hätten. Seit 45 Jahren feilt die Ost-Formation beharrlich an ihrem eigenen Stil mit intelligenten Texten im Grenzbereich zwischen Deutschrock und eben doch Blues und hat sich damit ein treues, aber ganz und gar nicht "ostalgisches" Publikum geschaffen. Rock'n'Blues mit Geschichte und dem Blick nach vorn. Bitte beachtet die folgenden Hinweise:   - Die Konzerte sind bestuhlt. - Unsere Konzerte finden nach dem aktuell geltenden Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen statt:   Der Besuch der Veranstaltungen ist möglich: - mit Nachweis eines tagesaktuellen negativen Schnelltests - ODER Nachweis über vollständige Impfung (mind. 14 Tage) - ODER Nachweis der Genesung (max. 6 Monate). - Das Tragen einer medizinischen Maske wird empfohlen, am Platz kann die Maske abgenommen werden. - Während der Veranstaltung wird maschinell gelüftet.   Wir freuen uns, euch im Kesselhaus zu sehen!   Das Team vom Kesselhaus Stand: August 2021  
Engerling