Sa 08
September 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
D-Drone
It's A Drones World | Record Release Concert
Kraftvoller Didgeridoo-Sound zwischen Rhythmus, Atmung, Klang und Zen D-Drone veröffentlicht noch in diesem Sommer die CD “It´s A Drones World“. In seinem Didgeridoo-Spiel vereint der Ausnahmemusiker Meditation mit zirkulärer Atmung. Mit dem typischen Klang des Didgeridoo verbinden die australischen Aboriginals ihre Genesis.  Am 08. September stellt D-Drone sein Album live im Maschinenhaus der Kulturbrauerei vor. Das Record-Release-Konzert mit meditativer Lounge ab 20Uhr und anschließender Party versammelt Musiker und Freunde zum Konzert – mit dabei u.a. Angelica Paulic am Akkordeon, der Koronaut featuring Korazul.  D-Drone aka Alejandro Blau ist in Guatemala/Mittelamerika geboren.  Das obertonreiche Blasinstrument Didgeridoo lernte er vor über 20 Jahren eher beiläufig kennen. Doch der „Drone“ drang tief in seine Seele ein und ließ ihn seitdem nicht mehr los. Sein Atemrhythmus, das älteste Instrument der Welt, begeisterte bereits zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt. Heute lebt D-Drone in Berlin – und das hört man auch. Der Sound ist pulsierend, kraftvoll und multikulturell. Seine Kompositionen bewegen sich zwischen Improvisation und festem Arrangement. Ob einzeln, mit Effekten oder in Kombination mit seinen selbstkomponierten Liedern, sein „Drone“ berührt die Zuhörer und lässt sie innere Bilderwelten sehen und erleben.  Der Sound von D-Drone ist magnetisch.
D-Drone<small><br>It's A Drones World | Record Release Concert</small>
Fr 14
September 2018
20:45
Konzert
Kesselhaus
Metal Hammer Awards 2018 + After-Show-Party DIRKSCHNEIDER, NIGHT DEMON plus After-Show-Party mit STAR FM DJ CHRIS ZEP im Berliner Kesselhaus bei den METAL HAMMER Awards 2018. Deutschlands härtester Musik-Preis, die METAL HAMMER Awards gehen am 14. September im Berliner Kesselhaus in die zehnte Runde. METAL HAMMER kürt die bedeutsamsten und wichtigsten Künstler der vergangenen 12 Monate wenn der schwarze Teppich ausgerollt wird, nationale wie internationale Schwergewichte aus der Rock- und Metal-Welt erwartet werden und alles im Zeichen des Metal steht. Metallica, Slipknot, Rammstein, Motörhead, Machine Head, Ghost, In Flames, Amon Amarth sie alle und viele waren bereits in Berlin sich ihren Preis persönlich abzuholen und mit Fans, Musikern, Freunden, Partnern und Kollegen aus der Musikbranche das Glas zu erheben und auf die gemeinsame Leidenschaft zur harten Musik anzustoßen! Der Abend verspricht abermals ein feuriges Live-Programm mit bis zu 3 Stunden Live-Musik, sowie der Verleihung der begehrten Trophäen in insgesamt 10 Kategorien. Voller Stolz präsentieren wir den Legend-Award-Gewinner Udo Dirkschneider mit seiner Band DIRKSCHNEIDER als Headliner der Jubiläums-Ausgabe der METAL HAMMER Awards. Mit einem Hitfeuerwerk aus Accept-Songs im Gepäck ist die Show in Berlin eine der letzten Möglichkeiten den German Tank mit diesem Set live zu erleben. Als Co-Headliner wurden die Kalifornier und Up & Coming Award-Gewinner 2017 NIGHT DEMON für den Abend verhaftet. Zudem wird noch ein passender Support bekannt geben, so dass alle Zeichen voll auf MAXIMUM METAL stehen! DIRKSCHNEIDER Der Mann ist wahrlich eine lebende Legende: Mit Accept hat Udo Dirkschneider Heavy Metal aus Deutschland als Marke in der Welt etabliert, und danach mit U.D.O. eine erfolgreiche neue Formation an den Start gebracht. Um sich nun vollständig von seiner alten Band um Wolf Hoffmann zu emanzipieren, gibt der German Tank weiterhin zum letzten Mal Accept-Songs zum Besten. NIGHT DEMON Bei den METAL HAMMER AWARDS setzten sich Night Demon im vergangenen Jahr gegen Kollegen wie Orden Ogan oder Carach Angren durch. Jetzt führen die Kalifornier ihren Siegeszug im Berliner Kesselhaus fort. Bereits das Debütalbum CURSE OF THE DAMNED (2015) gilt als Hommage an den frühen Heavy Metal, ganz im Zeichen von Iron Maiden, Judas Priest, Motörhead und Saxon. Für Begeisterung sorgt mit Sicherheit auch das Erscheinen des US-amerikanischen Trios auf unserer Preisverleihung im September! KING CREATURE Die neuen Königsanwärter aus Cornwall überzeugen mit hartem Rock'n'Roll und kraftvollen metallischen Obertönen. Nachdem Lemmy KING CREATURE 2015 für das Motörhead-Opening auserwählte, wurde die Band bei The Eden Sessions ins Rampenlicht katapultiert und spielte sich daraufhin durch ganz Großbritannien, einschließlich dem Hard Rock Hell, Looe Festival und Boardmasters. Ihr Debütalbum VOLUME ONE wurde in den Abbey Road Studios und von niemand geringerem als Rob Cass produziert, der auch schon Slash, Brian May und Jack Bruce unter seine Fittiche nahm. Dieses Jahr ist King Creature wild entschlossen das 10-jährige Jubiläum der METAL HAMMER-Awards zu rocken! MODERATION Moderator Thomas Franke von STAR FM führt durch den Abend Man nennt ihn den alten Franke, denn er liebt und lebt den Rock'n'Roll im Radio seit Über 15 Jahren: Thomas Franke. Der gebürtige Berliner moderiert jeden Montag bis Freitag den Nachmittag auf STAR FM 87.9 Maximum Rock. Dabei hat er nicht nur jede Menge Rocksongs, sondern auch die passenden Stories für seine Hörer parat. Denn im Laufe seiner Radiokarriere standen ihm schon Rockgrößen wie die Scorpions, Bryan Adams oder Ozzy Osbourne in Interviews Rede und Antwort. Der METAL HAMMER AWARD ist für mich eine der wichtigsten Veranstaltungen der Rockmusik. Dass ich an diesem Abend die besten Bands und Künstler der Metal-Szene präsentieren darf, ist für mich eine ganz besondere Ehre und wird ein Riesenspaß, so Thomas Franke. AFTERSHOW-PARTY STAR FM DJ Chris Zep wird das Kesselhaus einheizen Unter der Woche weckt er mit seinen Kollegen aus T-Bones Breakfast Club jeden Morgen die Berliner und Brandenburger auf STAR FM 87.9 Maximum Rock. An den Wochenenden heizt er regelmäßig den tanzenden Berliner Rockfans ein, zum Beispiel beim STAR FM Club im Frannz oder im Astra natürlich mit allem, was die Rockmusik zu bieten hat: von Indie, Alternative über Metal, Punk, Hardcore bis hin zu Classic Rock. Die After-Show-Party des METAL HAMMER AWARD ist legendär - alle feiern zusammen und ich darf die Boxen dröhnen lassen. Mit der Planung der Setlist habe ich jetzt schon angefangen, damit Ihr ordentlich headbangen könnt! Für mich wird es das DJ Highlight in 2018!", so Christian.
Metal Hammer Awards 2018 + After-Show-Party
Sa 15
September 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Sophie Hunger
Support: Frida (Geza Cotard)
Ihre Umtriebigkeit wurde Hunger schon in die Wiege gelegt. Die geborene Bernerin wuchs in Zürich, Bonn und London auf und nahm dabei die Liebe zum Jazz mit, die ihre Eltern ihr vermittelt hatten. Sie verliebte sich in Punk, Hip Hop und Folk, wurde Sängerin beim Elektronikkollektiv Superterz und der Indierockband Fisher und veröffentlichte 2006 ihr Debütalbum Sketches On Sea. Mit dem Nachfolger Monday's Ghost kletterte sie 2008 nicht nur an die Spitze der Schweizer Charts, sondern spielte sich auch in unzählige europäische Herzen. 2010 trat sie als erste und einzige Schweizerin überhaupt beim Glastonbury Festival in England auf. Es folgten 1983 (2010), The Danger Of Light (2012) und Supermoon (2015), das in Deutschland auf Platz 6 der Album-Charts landete. Einen Duettpartner für Supermoon fand sie in der Manchester-United-Legende Eric Cantona – der sich als Hunger-Fan nicht lange bitten ließ. Ein anderer Fan lud sie erst kürzlich auf sein aktuelles Album ein: Steven Wilson schätzte ihren „sexyunheimlichen“ Gesang so sehr, dass er ihn unbedingt auf To The Bone haben wollte, das in Großbritannien auf Platz drei der Charts stieg.   Dass Hunger ihren Blick mit Molecules nach innen richtet, liegt daran, dass sie beim Schreiben „isoliert und labil“ war, sagt sie. Sie schrieb und programmierte die Lieder über einen Sommer in ihrem Home Studio, bevor sie es gemeinsam mit Dan Carey im Herbst 2017 in London aufnahm. Dabei blieben die beiden unter sich. Das heißt aber nicht, dass sie dabei die Augen vor der Welt verschlossen hätte; im Gegenteil. Das trotzig klimpernde She Makes President ist ihre Reaktion auf einen Bericht, der vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl die Wählerinnen zum Zünglein an der Waage erklärte - „Und dann wurde Trump gewählt. Der Song sollte die Vision einer weiblich geprägten Zukunft ausmalen, und dann sorgten die Frauen nicht nur dafür, dass Trump Präsident wurde, sondern erwiesen sich wieder einmal als Henkerinnen ihrer eigenen Machtergreifung.“ Tricks, in dem sich CS80-Synthesizer Hits über einen Krautrock-Beat spannt, ist ähnlich politisch geprägt. „Nitroglycerin for healing you are in control of people's feelings, you push 'em down to help 'em up“, singt sie und zählt auf, womit sich korrupte Politiker und Geschäftsleute bereichern um schliesslich zu fragen "What are you gonna do, when your dreams have all come true?"   Der metaphorische rote Faden auf Molecules besteht aus dem, was Hunger „Masse“ nennt – physikalische Stoffe von Insulin über Nitroglyzerin bis Zelluloid. „Ich wollte ein Vokabular haben, das die materielle Wirklichkeit meiner Welt widerspiegelt“, erklärt sie. „Wenn klassische Singer-Songwriter-Vokabel mal bones, blood and birds waren; müssten das heute plastic, plutonium und particles sein. Außerdem habe ich viele synthetische Sounds verwendet, und ich wollte einen Zusammenhang zwischen Text und Musik schaffen, ohne dass es albern wirkt.“ Albern wäre das letzte Wort, das einem zu Sophie Hunger einfällt. Die ersten bleiben: talentiert, klug und eine Künstlerin, wie wir sie 2018 dringend brauchen. Mit Molecules schickt sie ein Album in die Welt, das sich dem postfaktischen Zeitalter der Ignoranz mit Trotz und intellektueller Glaubwürdigkeit entgegenstellt. Pragmatisch, unerwartet und hellwach.
Sophie Hunger<br><small>Support: Frida (Geza Cotard)</small>
Di 18
September 2018
20:00
Lesung
Maschinenhaus
Wahlverwandtschaften
Berliner Autorenbegegnungen
mit Kinga Tóth und Esther Dischereit
Die Berliner Literarische Aktion präsentiert am 18. September im Rahmen der WAHLVERWANDTSCHAFTEN Reihe Kinga Tóth und Esther Dischereit.Die Literaturstadt Berlin wird inzwischen erfreulicherweise auch als Heimat zahlreicher internationaler Autor*innen wahrgenommen. Seitens der nicht Deutsch schreibenden Berliner Autor*innen besteht derzeit jedoch ein großes Bedürfnis, die deutsch schreibenden Kollegen kennen zu lernen. Hauptziel der WAHLVERWANDTSCHAFTEN ist, der leider noch deutlich erkennbaren „kulturellen Ghettoisierung“ der fremdsprachigen Autoren Berlins etwas entgegen zu setzen: Wir laden deutschsprachige Berliner Autor*innen ein, sich mit Person und Werk einer oder eines fremdsprachigen Berliner Kollegin/en auseinanderzusetzen - und gemeinsam mit diesen einen Leseabend zu gestalten, bei dem sich beide Beteiligten gegenseitig vorstellen und Texte von einander lesen und diskutieren. * Kinga Tóth wurde 1983 in Sárvár, Ungarn, geboren. Sie ist Sprachwissenschaftlerin und unterrichtet deutsche Sprache und Literatur, arbeitet als Kommunikationsspezialistin und ist Lektorin für das Kunstmagazin Palócföld. Sie beschreibt sich selbst als (Klang-)Poetin und Illustratorin. Darüber hinaus ist sie Songwriter und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts sowie Vorstandsmitglied des József Attila Kreises für junge Schriftsteller und aktives Mitglied bei zahlreichen anderen Projekten und Verbänden. Ihre Artikel wurden in Magazinen und auf Webseiten wie Palócföld, Prae.hu, Pluralica, Árgus, Irodalmi Jelen und Irodalmi Szemle veröffentlicht. Tóth ist Teilnehmerin des Austauschprogramms für Schriftsteller zwischen der Akademie Schloss Solitude und jungen ungarischen Schriftstellern in Budapest. Zu ihren Publikationen gehören “Zsúr” (Party) (2013) und “All Machine” (2014) und “The Moonlight Faces”.* Esther Dischereit wurde 1952 in Hessen geboren und ist seit 1985 ist sie publizistisch als Schriftstellerin und Journalistin tätig. 1991 gründete sie zusammen mit Ray Kaczynski das Label wordmusic mit dem sie ihre rhythmischen Sprachstücke mit musikalischen Elementen zusammenführte. Esther Dischereit erhielt seit 1988 eine Vielzahl deutscher und internationaler Stipendien, bis 1994 war sie Gewerkschaftsreferentin der ÖTV und von 2001 bis 2006 Kuratorin für den Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin.Ihr Buch “Blumen für Otello” (2014) präsentiert Esther Dischereit zusammen mit der deutsch-türkischen Musikerin und DJane Ipek Ipekcioglu auf zweisprachigen Lesungen. Esther Dischereit war von 2012 bis 2013 Beobachterin des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags und zwischen 2012 und 2017 war sie Professorin für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Wahlverwandtschaften<br><small>Berliner Autorenbegegnungen</small><br><small><small>mit Kinga Tth und Esther Dischereit</small></small>
Fr 21
September 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
NordiConTempo Festival 19.30 Doors 20.00 Ensemble KNM Berlin   21:30 Doors 22.00 Stockholm Contemporary Guitar Ensemble (S.C.G.E)   NordiConTempo ist ein zeitgenössisches Musikfestival, das sich auf nordische Musik und Musiker fokussiert, in Zusammenarbeit mit Berliner Ensembles. Im Rahmen des Festivals präsentieren die Veranstalter mehrere Uraufführungen und Deutschlandpremieren. 20.00 Ensemble KNM Berlin - Ensemble KNM Berlin’s concert program is an exciting mixture of different styles. Pieces with electronics, music theater, as well as other carefully chosen Nordic repertoires. The concert also presents two wolrd premiers, composed specifically for Ensemble KNM and NordiConTempo festival. conductor, Stephan Winkler  |  Sabine Vogel, flute  |  Horia Dumitrache, clarinet |  Michael Weilacher, percussion | Theodor Flindell, violin | Kirstin Maria Pientka, viola | Cosima Gerhardt, violoncello  Mansoor Hosseini “Pharmacy Suite” (for flute, clarinet, violin, viola, violoncello and conductor) WORLD PREMIER  Juliana Hodkinson “Prompt, immediate, now / very restrained and cautious” (for clarinet, percussion, viola, violoncello and electronics) Simon Steen-Anderson “Next To beside Besides” (for solo flute, solo snare drum, solo violin) Mauro Godoy Villalobos “Imagen sin tiempo II” (for flute, clarinet, violin, viola, violoncello) WORLD PREMIER  Clara Ianotta “Limun” (for violin and viola) 22.00 Stockholm Contemporary Guitar Ensemble (S.C.G.E) - Stockholm Contemporary Guitar Ensemble ( S.C.G.E ) is a newly formed ensemble with a focus on contemporary art music.  The ensemble consists of Stockholm and Sweden's finest classical guitarists: Georg Gulyás, Joakim Lundström and Ariadna Abreu, under the guidance of the composer and musician Mauro Godoy Villalobos. The music is experimental with improvised sections as well as complex detailed notations with and without Tape/electronics. Lars Bröndum “In Shrads Trembling Space” Mauro Godoy Villalobos “Windows Sequentia in C” Christofer Elgh „Minnesbilder“  
NordiConTempo Festival
Do 27
September 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
AZET   *** Ausverkauft *** Der Hype hört nicht auf: Gerade erst hat Miami Yacine sein Debüt »Casia« auf Platz 3 in den Charts platziert, da legt schon das nächste Mitglied der KMN Gang sein Soloalbum vor. Der 24-jährige Azet veröffentlichte sein Debüt im März 2018 »Fast Life – Zwischen Nikes, Zellentrakt und Paradies« und chartete damit direkt auf die #1 der Albumcharts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine noch vor Album Release erschienene Single »QA BONE« featuring Raf Camora erhielt direkt Goldstatus, 10 Tage nach Release lag »Fast Life« bei 65 Millionen Streams. Von Azets 3 Meter großem Portrait an einer Kreuzberger Wand in Kooperation mit Spotify ganz zu Schweigen. Das Album trägt mit »Fast Life« nicht ohne Grund den gleichen Namen wie die 2016 veröffentlichte EP des Dresdeners. »Seit meiner Jugend ist in meinem Leben alles sehr schnell passiert. Egal ob es das Geld verdienen, meine Inhaftierung oder unser Hype war. Und weil ich auf meiner EP noch nicht alles zu dem Thema gesagt habe, ist jetzt ein ganzes Album daraus geworden«. Musikalisch ist die KMN Gang dem Rest der Welt immer einen Schritt voraus: »Ich sage nicht, dass wir die ersten mit diesem Melodie-Ding waren. Aber mit ›Für die Familie‹ haben wir diesen Sound salonfähig gemacht. Wir hatten die Eier, diesen Sound zu etablieren und mittlerweile klingt jeder nach uns«, sagt Azet – und beweist mit dem neuen Album wieder einmal, dass er und die KMN-Jungs das Original sind und diesen neuen Sound ganz locker im Vorbeigehen auf ein neues Level bringen können.
AZET
Fr 28
September 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Patric Scott
"Paint Me Back" Release Show
In Los Angeles und Berlin ist ein Album entstanden, das Patric Scott emotionaler, atmosphärischer und musikalischer zeigt denn je. "Paint Me Back" beeindruckt mit Up-Tempos die wegblasen, Soul-Nummern, die samtig fließen und Balladen, die ohne Rücksicht verführen.  Es ist einer dieser meteorologisch undefinierten April-Tage im vergangenen Jahr. Swiss LX 40 hebt am Flughafen Zürich ab, mit klarem Ziel: Los Angeles. Mit an Bord sitzt nicht nur einer der stimmgewaltigsten, sondern auch produktivsten Schweizer Sänger. Patric Scott hat in den Monaten vor seiner Reise ein Solo-Album, ein Weihnachts-Album und drei Singles veröffentlicht. Hat auf großen und kleinen Bühnen über 50'000 Personen begeistert. Und nicht nebenbei – aber gleichzeitig – mehr als ein Dutzend Songs für den Nachfolger seine Solo-Albums "Scarless" (2015) in Zürich und Berlin geschrieben. "Paint Me Back" entsteht.  Während Pilot und Crew sehr genau wissen, wo die Reise an diesem Tag hingeht, befindet sich Patric Scott mit LX 40 ganz untypisch auf dem Weg ins Ungewisse. Studioadresse, Musikerliste und Tracks sind zwar im Gepäck, ob sein Flug nach L.A. aber wirklich zum Ziel führt, weiß er in diesem Moment nicht.  Etwas mehr als 12 Monate später ist klar: LX 40 hat ans Ziel gebracht. In Los Angeles und später auch in Berlin ist ein Album entstanden, das Patric Scott emotionaler, atmosphärischer und musikalischer zeigt denn je. "Paint Me Back" beeindruckt mit Up-Tempos die wegblasen ("Whip it!", "Whatever Makes You Happy"), Soul-Nummern, die samtig fließen ("Crashed n’ Burned", "Lights") und Balladen, die ohne Rücksicht verführen ("I’m Done"). Scott hadert nicht mit seiner Vielfalt, sondern zelebriert sie und verschweißt die unterschiedlichen Stilistiken mit seiner unverkennbaren Stimme zu einem Ganzen zusammen, das sich gut und gerne hören lässt.  Auch wer nicht da war, spürt: L.A. war gut. Und gut meint in diesem Fall nicht nur entspannt und erlebnisreich, sondern auch musikalisch erstklassig. Nicht von ungefähr. Schließlich haben die, die in L.A. im Studio gewartet haben, auch schon für Tower Of Power und die Grammy-Gewinner Jennifer Hudson, Patti LaBelle, Prince und Beyoncé gespielt. «Ich hatte – man kann es nicht anders sagen – Muffensausen vor dem ersten Studiotag», erinnert sich Patric Scott. Das änderte sich schnell, denn wer in Amerika seine außergewöhnlichen Songs für seine außergewöhnliche Stimme schreibt, bekommt den vollen Respekt, egal ob selbst Grammy-Gewinner oder nicht. "You’ve got nothing to prove, you already did", sagte eine der Musiker-Legenden irgendwann und man wäre nicht in L.A, wenn daraus nicht der Schlüsselsong des Albums entstanden wäre ("Nothing To Prove").  Soweit also alles im grünen Bereich an der amerikanischen Westküste. Oder doch nicht? Etwas hatte Patric Scott nämlich noch für sich behalten. «Ich wollte zuerst wissen, ob sowas drin liegt oder ob meine Idee dann doch zu übermütig sein würde», beschreibt er den Plan einer Cover-Version für das neue Album. Was dann passiert, verschafft ihm auch heute noch Gänsehaut. Im Studio spielt er eine rohe, ungeschliffene Demo-Version vom USB-Stick im ab und bevor die viereinhalb Minuten vorüber sind, machen Menschen Anrufe, halten Hörer an die Lautsprecher und bieten noch hochkarätigere Musikerkollegen auf, im Studio für die Aufnahme vorbeizukommen. Dabei geht es doch gerade um einen der Heiligsten Grale in der Popmusik, den Patric Scott zu seinem Song machen will. Und es schafft ("What’s Love Got To Do With It").  "I wondered how I get through" singt Scott zum Schluss des Albums und erfindet im Finale den musikalischen Cliffhanger, der schon jetzt neugierig darauf macht, wo die nächste Reise hinführt. Für den Moment ist klar: "Paint Me Back" ist nicht nur ein außergewöhnliches Album, sondern auch ein Versprechen für genauso einzigartige Live-Auftritte.
Patric Scott<br><small>'Paint Me Back' Release Show</small>