Di 21
September 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Liv Solveig
Record-Release-Konzert
  *** Nachholtermin *** Das Konzert wurde vom 15.05. auf den 21.09.2021 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.   Die wahre Kunst der Langsamkeit, so scheint es, haben wir Menschen verlernt. Was wir lange schon verdrängt hatten: Alles ist zu schnell, zu viel, zu laut.   Aber es gibt eine, die die Langsamkeit verinnerlicht hat: Liv Solveig. Die Musik der norwegisch-deutschen Singer-Songwriterin entfaltet ihre winterklare Schönheit aus der Ruhe – fernab jeglicher Klischees und mit urbanem Twist. Aufgewachsen in Süddeutschland und in einer Hütte im skandinavischen Wald, zog es Liv nach dem Violin-Studium in Karlsruhe zum Jazzgesangstudium nach New York. Dort sog sie die Stimmen der Stadt ebenso auf wie die Stille des Sunndalsfjord. Daraus entstanden ist ihr „Scandinavian Symphonic Indie“: atmosphärisch dicht und nebelverhangen schön.   Die Geschichte ihres Debütalbums „Slow Travels“ ist die Geschichte von Liv Solveig selbst. „Es ist eine Ode an den Delay“, sagt sie und lächelt. Die Stücke auf „Slow Travels“ sind wie ein Patchwork aus Einflüssen der Welt, die die Künstlerin zu einer musikalischen Heimat zusammenfügt: Klassik-Background, Harlemer Jazz-Einflüsse, Folk-Spirit. Über den komplexen Arrangements schwebt Livs Stimme, oder besser gesagt, ihre Stimmen: Choräle, die sowohl an die Gesänge des indigenen Volks der Samen erinnern, als auch Spuren ihrer Kindheit sind, da Solveig die Tochter einer Organistin und eines Pfarrers ist. Sie ist von Bach ebenso inspiriert wie etwa von Sigur Ros.   Am 14. Mai erschien Livs erstes Album „Slow Travels“ – und am Dienstag, dem 21. September 2021, präsentiert sie die Songs live mit Band und Gästen im Kesselhaus der Kulturbrauerei. Lasst Euch musikalisch entschleunigen!   Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik.      
Liv Solveig<br>Record-Release-Konzert
Mi 22
September 2021
20:00
Literatur
Maschinenhaus
Kesselhaus Summer Stage
Lutz Seiler liest "schrift für blinde riesen", Moderation: Nadja Küchenmeister | Musik: Moritz Krämer
Die Veranstaltung wird ins Maschinenhaus verlegt.  Wir wollen Kultur erleben, draußen und unter Menschen sein: Also machen wir eine Kesselhaus-Sommerbühne, die „Kesselhaus Summer Stage“! Im September gehen wir in die Verlängerung – und präsentieren den Besucher*innen Literatur-Veranstaltungen auf dem Dach der KulturBrauerei: Buchvorstellungen mit Talk und Musik.   Der Autor Lutz Seiler kehrt nach zwei sehr erfolgreichen Romanen zurück in den Heimathafen der Gedichte: An diesem Abend liest er aus seinem jüngst im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch „schrift für blinde riesen“. Seiler kehrt zurück in die Stimmen der Kindheit, ins Waldstadion, in den »Knochenpark« und zur Frage, wo unser »eignes schmales erdreich ankern kann«. Er entdeckt den »Ahnenapparat« seines vom Uranbergbau geschleiften Heimatdorfes, um dort »seinen Toten« zu lauschen. Er durchstreift die Klangwelt des märkischen Kieferngewölbes und ist unterwegs: immer auf der Suche nach einer »schrift für blinde riesen« und ihrem Blick dorthin, »wo die welt vermutet werden könnte«.   Lutz Seiler wurde 1963 in Gera/Thüringen geboren, heute lebt er in Wilhelmshorst bei Berlin und in Stockholm. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe-Johnson-Preis, 2014 den Deutschen Buchpreis und den Preis der Leipziger Buchmesse 2020.   Der Singer-Songwriter Moritz Krämer schenkt uns einen seiner raren Solo-Auftritte und neue Lieder. Krämers drittes Solo-Album „Die traurigen Hummer“ erscheint am 01. Oktober. Man kann sich der vordergründigen Schönheit seiner Musik hingeben oder in die Tiefe gehen und sich Gedanken machen. Die Texte beschäftigen sich mit Versagensangst, mit Kindern, Depression, Wut und Gesellschaft und Krämers Lieblingsthema Stadtflucht. Seinem melancholischen Charme, seiner ausschweifenden Musikalität und der Eingängigkeit seiner Lieder verfällt man in jedem Fall! Die Lyrikerin Nadja Küchenmeister führt durch den Abend.   In Kooperation mit dem Haus für Poesie und dem Palais in der Kulturbrauerei       Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa durch die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung im Rahmen der Initiative DRAUSSENSTADT.   Der Eintritt ist frei! Aufgrund derzeitiger Corona-Regeln ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte denkt daran, einen 3G-Nachweis vorzulegen. Ein Testzentrum befindet sich auf dem Gelände der KulturBrauerei.  Fotos: Lutz Seiler von Keike Steinweg Moritz Krämer von Max Zerrahn
<small>Kesselhaus Summer Stage</small><br><small><small>Lutz Seiler liest 'schrift fr blinde riesen', Moderation: Nadja Kchenmeister | 
Musik: Moritz Krmer</small></small>
Do 23
September 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
DISKO mit Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band Veranstalterhinweis: bei diesem Konzert gilt die 2G-Regel, damit tanzen erlaubt ist. Das Kesselhaus wird nur zu 30% ausgelastet, es bleibt viel Abstand zu anderen Personen. Disko im Sitzen? War gestern. Dieser Abend ist eine Tanzveranstaltung und für Geimpfte & Genesene zugänglich. „Alles ist alles“ heißt die 5. Platte von Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band. Sie beschreibt damit auf´s Schönste die verbindende aber niemals gleichmacherische Idee von Disko: einer Musikrichtung, der das Kunststück gelingt, alle auf einen stampfenden Beat einzuschwören und sie trotzdem schweben zu lassen. Die als Trio agierende Band hat einen druckvoll-tanzbaren Live-Sound und klingt dennoch manchmal fast kammermusikalisch. Die Diskothek bleibt weiterhin ein Sehnsuchtsort, wird aber diesmal konkret „zwischen Kaufhaus und McDonalds Treppe runter..“ verortet. Ihr Sinn ist, die Grenzen des Alltags aufzureißen und im Augenblick des Tanzes ein Teil von allem zu werden. Da ist dann auch die Liebe nicht weit, die natürlich weiterhin die Kraft ist, die hier alles zusammenhält. Disko-Chanson könnte man sagen, der die groovige Introvertiertheit von Bill Withers mit den kunstvolleren Momenten von Udo Jürgens verbindet.   Freddy Fischer mit Fender-Rhodes Orgel und diversen Synths, Ron Rocktime am Bass und Ritchie Rocktime am Schlagzeug rücken ganz eng zusammen und erzählen von der Dunkelheit des Schmerzes und der Möglichkeit diesen aufzulösen. Manchmal ernst und universell, manchmal launig-albern-konkret und manchmal rau und sphärisch zugleich – dann katapultiert sich die Band mit Hilfe von freischwingenden Synthflächen auf einem trippenden Groove selbst ins All.   Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik im Rahmen von Neustart Kultur
DISKO mit Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band
Fr 24
September 2021
20:00
Konzert
Kesselhaus
Heroes - David Bowie Tribute   *** Nachholtermin *** Das Konzert wird auf den 24.09.21 verlegt. Tickets behalten ihre Gültigkeit! David Bowie hat die Popkultur nachhaltig geprägt wie kaum ein anderer. Der Ausnahmekünstler jonglierte mit unterschiedlichsten Stilen wie Rock, Folk, Funk, Ambient oder Jazz und kreierte so ein beeindruckendes musikalisches Lebenswerk, welches 26 Alben umfasst, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Bowie erfand sich künstlerisch stetig neu und setzte mit seinen theatralischen Liveshows neue Maßstäbe wie eine Rockshow zelebriert werden konnte. Mit dem Programm "Heroes - David Bowie Tribute" präsentieren die sieben Musiker eine packende und authentische Liveshow im Kesselhaus in der Kulturbrauerei. Alle Bandmitglieder studieren Rock-, Pop- und Jazz-Musik und bieten durch ihre Fertigkeiten am Instrument sowie langjähriger Live-Erfahrung eine beeindruckende und professionelle Performance, die es versteht, die Konzertbesucher und Fans zu begeistern. Das Repertoire der Band umfasst einen sorgfältig ausgewählten Querschnitt aus Bowies langjähriger Karriere. Klassiker wie „Heroes“, „Let's Dance“, „China Girl“ oder „Space Oddity“ gehören genauso zur Songauswahl wie eher unbekannte Stücke aus der Ziggy Stardust-Ära, der sogenannten Berlin-Trilogie und Bowies Spätwerk werden in einer zweieinhalbstündigen Show zelebriert. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik. Foto: Presse_consense
Heroes - David Bowie Tribute
So 26
September 2021
19:00
Konzert
Kesselhaus
Nora Kudrjawizkis
ONE VIOLIN ORCHESTRA Vol. 2
  *** Nachholtermin *** Das Konzert wurde vom 08.05.21 auf den 26.09.21 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Eine Frau, eine Geige, eine Loopstation. Nora Kudrjawizki verleiht bekannten Songs einen ganz eigenen Sound und Charakter. Mit ihrem ONE VIOLIN ORCHESTRA macht die Berliner Violinistin ihre One-Woman-Show zur Band-Performance – und wird dafür von ihren Berliner Fans gefeiert. Ihr Maschinenhaus-Konzert am 14. Februar 2020 war in kürzester Zeit ausverkauft. So freuen wir uns um so mehr, einen neuen Konzerttermin bekannt zu geben. Wieder mit dabei sind musikalische Gäste und Freunde. Sie ist bereits eine etablierte Fusion-Geigerin im Bereich der Neo-Klassik. Nora wirkte in zahlreichen Orchester-, Rock- und Pop-Projekten mit und ist außerdem als Autorin und Komponistin tätig. Mit ihrem Album „Loop“ wird sie nicht länger ein Geheimtipp bleiben. Geschickt kombiniert sie darauf musikalische Genres und „looped“, „sampled“ und „jammed“ mit sich selbst. Die Violinistin hat die Loop-Station für sich entdeckt. Am 26. September 2021 präsentiert Nora mit ihrem ONE VIOLIN ORCHESTRA ein Programm aus Cover-Songs und Eigenkompositionen im Kesselhaus der Kulturbrauerei. Einfühlsam nimmt Nora das Publikum mit auf eine musikalische Reise, um weltbekannte Hits neu zu entdecken. Kein Konzert gleicht dem anderen – jede Show ist eine Entdeckungsreise. Werden Sie Zeuge der Expedition ONE VIOLIN ORCHESTRA und folgen sie Noras Ruf ins Kesselhaus.
<small><small>Nora  Kudrjawizkis</small></small><br>ONE VIOLIN ORCHESTRA Vol. 2
Mi 29
September 2021
20:00
Literatur
Palais Dachterrasse
Kesselhaus Summer Stage
Knut Elstermann im Gespräch mit dem Filmregisseur Peter Kahane, Musik: Cathrin Pfeifer
Wir wollen Kultur erleben, draußen und unter Menschen sein: Also machen wir eine Kesselhaus-Sommerbühne, die „Kesselhaus Summer Stage“! Im September gehen wir in die Verlängerung – und präsentieren den Besucher*innen Literatur-Veranstaltungen auf dem Dach der KulturBrauerei: Buchvorstellungen mit Talk und Musik. Im Gespräch - Knut Elstermann befragt ostdeutsche Filmstars:   Dieses besondere Buch versammelt Gespräche zwischen Knut Elstermann und über 30 bedeutenden Filmschaffenden, deren Arbeit vor 1990 mit der DEFA verbunden war. Knut Elstermann bettet die Gespräche in atmosphärisch dichte Beschreibungen ein, die auch vom Alltag im verschwundenen Land DDR erzählen. Sein Buch ist so zugleich eine persönliche Annäherung an das Erbe der DEFA – mit den bleibenden künstlerischen Leistungen, aber auch den Leerstellen und Widersprüchen.   Am 29.09. begrüßen wir den Filmregisseur Peter Kahane auf der Dachterrasse des Palais in der KulturBrauerei, der im Gespräch mit Knut Elstermann den inhaltlichen Faden aufnimmt, der im Buch „Im Gespräch“ bereits vorgelegt wurde. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Musikerin Cathrin Pfeifer am Akkordeon.   In Kooperation mit Kunst-Buch Kollwitzplatz und dem Palais in der Kulturbrauerei.   Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa durch die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung im Rahmen der Initiative DRAUSSENSTADT   Peter Kahane Peter Klement Kahane wurde am 30. Mai 1949 in Prag als Sohn eines deutschen Auslandskorrespondenten geboren; 1950 kehrte die Familie in die DDR zurück. Nach einem weiteren Auslandaufenthalt in Neu-Delhi, Indien, in den Jahren 1958/59 besuchte Kahane ein Internat sowie diverse Schulen in der DDR. 1967 absolvierte er zeitgleich mit dem Abitur einen Abschluss als Kühlanlagenschlosser. Auf seine Bewerbung an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg erhielt er eine Absage und nahm 1967 ein Lehramtsstudium für Französisch und Russisch in Berlin auf, das er 1971 abschloss. Mit seiner letzten DEFA-Produktion "Die Architekten" (1990) inszenierte Kahane einen anspielungsreichen Film über das Scheitern fortschrittlicher Ideen und Ideale angesichts alltäglicher Zwänge und Restriktionen: Eine Gruppe junger Architekten soll ein menschenfreundliches Neubaugebiet entwerfen, zu dessen Realisierung es jedoch nicht kommt. Auf Grund der historischen Begleitumstände – der Film entstand mitten in den politischen Umbrüchen in der DDR – wirkte "Die Architekten" schon damals wie eine metaphorische Auseinandersetzung mit den Ereignissen jener Zeit. Auf dem Nationalen Spielfilmfestival der DDR erhielt der Film einen Spezialpreis. Neben zahlreichen Kinoarbeiten drehte Kahane bis 2014 regelmäßig Folgen der erfolgreichen TV-Krimireihe "Stubbe - Von Fall zu Fall".   Knut Elstermann Knut Elstermann, geboren 1960 in Ostberlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste.    Cathrin Pfeifer In Cathrin Pfeifers Kompositionen erkennt man eine Kosmopolitin voller Lebenslust, Poesie, Offenheit und stilistischer Überraschungen. Die Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlicher Kulturkreise, aber auch Erfahrungen mit Folk, Rock, Avantgarde, Improvisationsmusik, Neue Musik, Klassik und Theater prägen ihren Stil. Solokonzertreisen führten sie bisher nach Brasilien, Argentinien, New York, Frankreich, Italien, Großbritannien, Österreich, Marokko, Polen, Finnland, Hong Kong, Russland, China, Benin, Togo, Mosambik und Madagaskar. Der Eintritt ist frei! Aufgrund derzeitiger Corona-Regeln ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte denkt daran, einen 3G-Nachweis vorzulegen. Ein Testzentrum befindet sich auf dem Gelände der KulturBrauerei.
<small>Kesselhaus Summer Stage</small><br><small><small>Knut Elstermann im Gesprch mit dem Filmregisseur Peter Kahane, 
Musik: Cathrin Pfeifer 
</small></small>