Do 26
April 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Brother Dege and The Brotherhood of Blues
Support: Bubba Ho-Tep
Der Grammy-nominierte Brother Dege Legg ("Too Old to Die Young" von Django Unchained Soundtrack) ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse in Louisiana; ein Musiker, Schriftsteller, Künstler und individualistischer Charakter, der im tiefen Süden geboren und aufgewachsen ist. Wie ein geächteter Zigeuner reist er mit Gelegenheitsjobs durch das Land und untergräbt das südkonservative Klischee durch seinen offenen  Lebensstil, der großen Materialismus, Gier und Bigotterie vermeidet. Seit Mitte der 90er Jahre experimentiert Brother Dege mit Slidegitarren und Dobros, um seine eigene, äußerst originelle Marke "psyouthern" Roots Music zu schmieden - ein selbst erfundener Stil, der Folk, Hard Rock, Country, Post-Punk und Southern Gothicismus miteinander verbindet mit der emotionalen Kraft von Delta Blues und exquisitem Song-Handwerk. Diese Verschmelzung ist wirklich einmalig und widersetzt sich der Kategorisierung des Genres. Im Jahr 2012 hat der berühmte Regisseur Quentin Tarantino persönlich den Song "Too Old to Die Young" von Brother Dege ausgesucht, der im Film und Soundtrack zu Django Unchained eine herausragende Rolle spielt. Das Lied ist mittlerweile zu einem Underground-Klassiker geworden, der immer wieder auf Jukeboxen und in Bars auf allen sieben Kontinenten gespielt wird. Darüber hinaus wurde der Track "Hard Row To Hoe" als Titellied für Discovery Channels After The Catch, Nat-Geo Channel und viele andere veröffentlicht. Mit dem rauen ´twang´ seiner Dobro beschwört Dege die Geister der Vergangenheit und singt von seinen Erfahrungen im Süden der USA, wo er mit Sümpfen als Spielwiese aufwuchs. Seine Songs sind so bildlich, dass sie förmlich nach einer Verfilmung schreien. Man spürt den Staub der Landstraßen in seiner Kehle, man hört in seiner Dobro das Knistern einer Scheune, die bald einer Feuersbrunst zum Opfer fallen wird. Aber auch Elemente aus Southern Rock, Independent und Psychedelic fließen mit ein.   Support: Bubba Ho-Tep Bubba Ho-Tep ist eine fünfköpfige Rockband aus Berlin. Gegründet 2012, würfelte sich die Band aus Musikern verschiedener Berliner Blues-, Punk- und Metalbands zusammen. Die Kombination dieser Stile und die Liebe zu den Plattensammlungen ihrer Väter, ließen einen breitbeinigen Rockbastard entstehen, der die Band seitdem antreibt. Classic Rock, Stoner, Country, Blues – Die Motive sind so bekannt wie zeitlos; der „Bubba Ho-Tep“-Sound so brachial wie erfrischend.  Vor allem live lässt die Band nichts anbrennen. Seit Jahren spielen sich Bubba Ho-Tep durch die Clubs und begeistern mit energetischen, schweißtreibenden Shows ein immer größeres Publikum und zeigen, dass man auch mit verschollenem Tontechniker, im verregneten Morgengrauen ein Festival in Grund und Boden rocken kann.
Brother Dege and The Brotherhood of Blues<br><small>Support: Bubba Ho-Tep</small>
Do 26
April 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Die Krupps
V½ Tour 2017
Support: Johnny Deathshadow + Barabaz
+++ Neuer Termin: 26. April 2018! Zeiten bleiben gleich – Tickets behalten ihre Gültigkeit. +++ Wenn man über Industrial-Pioniere spricht, darf eine Band nicht fehlen: Die Krupps. Neben Kraftwerk und den Einstürzenden Neubauten ist die Band aus Düsseldorf seit den 80er-Jahren einer der international präsenten und relevanten Wegbereiter für den Sound, der hier wie bei niemand anderem die Werkzeug-Rhythmik und den Maschinenklang in einem Stahlwerk aufnahm. Nicht umsonst entlehnte der Gründer Jürgen Engler ihren Namen von der Essener Schwerindustriellen-Familie Krupp und nannte gleich die erste Platte „Stahlwerksinfonie“ - auch das letzte Album "StahlwerkRequiem" lehnt hier an. Bands wie Front 242, Nitzer Ebb (mit denen sie den Billboard-Hit "Machineries Of Joy" landeten) oder auch Rammstein zogen ihre Inspiration aus den krachigen Tracks der Wegbereiter der Electronic Body Music.Im Jahr 1991, nach einer musikalischen Wandlung, setzten die Krupps mit ihrem wegweisenden Album „I“, auf dem sich der an Lou Reeds melodiefreies Feedback-Album angelehnte Song „Metal Machine Music“ befand, klare Maßstäbe und – nicht nur in Deutschland – neue Standards in Sachen Elektronik mit harten Rockriffs. Der schwere Gitarrensound gepaart mit treibenden Sequenzern machte Die Krupps zum Inbegriff an Innovation: Gerade dieser Mix macht ihre Musik zeitlos und ist auch noch nach 20 Jahren ein Garant für volle Tanzflächen und energiegeladene Live Shows.Nach einer längeren Pause begann die Band ab 2005 infolge der starken Fan-Nachfrage wieder, weltweit Konzerte zu spielen, die sie bis nach Japan brachten. Ebenso wurde der gesamte Backkatolog international wiederveröffentlicht, und 2013 und 2015 mit „V – Metal Machine Music“ dann wieder komplette, neue Alben, bei denen sich Engler hauptsächlich für die musikalische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Jetzt werden die Maschinen wieder geölt: Die Krupps arbeiten im Moment an einem neuen Album, das noch dieses Jahr erscheinen soll, und natürlich gehen die Krachmacher auch wieder auf Tour: Engler kommt mit seinen alten Mitstreitern Ralf Dörper (Synthesizer), Marcel Zürcher (Gitarre) und weiteren Tour-musikern auf unsere Bühnen, um Kunst, Arbeit, Lohn, Musik, Lärm, Schweiß und Tanz miteinander zu verbinden.
Die Krupps<br><small>V Tour 2017</small><br><small><small>Support: Johnny Deathshadow + Barabaz</small></small>
Sa 28
April 2018
19:30
Festival
Maschinenhaus
Progress Begins Festival 2018
mit Circles of Malice, Edge of Ever, Eyes Wide Open, Methane, Nekyia Orchestra
Das Progress Begins Festival ist ein Zusammentreffen aufstrebender Metal-Bands aus dem Progressive- und Alternative-Bereich. In diesem Jahr findet das Festival wiederholt im Maschinenhaus der Kulturbrauerei statt. Folgende Bands rocken in diesem Jahr die Bühne: Circles of Malice lassen mit ihrem mächtigen Groove-Metal amerikanischer Prägung mit Göteburg-Melodien und mehrstimmigen Vocals höllische Moshpits vor der Bühne ausbrechen. Die fünf Berliner kommen mit ihrem Debüt-Album „Husk“. Edge of Ever ist eine griechisch-deutsche Metal-Band, welche vor allem durch die Vielfältigkeit ihrer sechs Mitglieder als auch musikalischen Einflüsse auffällt. Ihre Musik kann als eine moderne Mischung aus Old-School Heavy Metal und Progressive Metal mit Core-Einflüssen beschrieben werden. Eyes Wide Open hinterlassen seit ihrer Gründung im Jahr 2011 ihre Spuren in den heiligen Hallen des schwedischen Heavy Metals. Ihre Musik ist eine Mischung aus Melodic Death Metal und Metalcore, welche sich durch ihre Melodien, die mächtigen Refrains und die catchigen Riffs auszeichnet. Methane wurde im Herbst 2012 von zwei Amerikanern in Schweden gegründet. Daher rühren sicher auch die Einflüsse von Slayer, Lamb of God und Pantera. Trotz all den Vergleichen hat Methane es geschafft einen eigenen Sound zu entwickeln, welcher stark und ohne Schnickschnack daher kommt. Zudem haben sie sich noch einen hervorragenden Ruf als Energie geladene Live Band erarbeitet. Nekyia Orchestra gründete sich 2012 in Berlin als Instrumental-Band. Erst 2013 stieß ein Sänger zu der Formation, welcher die Band um extreme und experimentelle Vocals ergänzte. Seitdem spielt die Band sehr dunklen und brutalen Post Metal, welcher Einflüsse aus den Genres Sludge, Post Black, Doom und Djent vereint. Die Texte handeln oftmals von der antiken griechischen Mythologie, sowie anderen Märchen und Erzählungen.
Progress Begins Festival 2018<br><small><small>mit Circles of Malice, Edge of Ever, Eyes Wide Open, Methane, Nekyia Orchestra</small></small>
Sa 28
April 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Jan Plewka singt Rio Reiser
Es spielt: die schwarz-rote Heilsarmee
  *** AUSVERKAUFT *** Sommer 1970: Rio Reiser singt „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ – die Geburtsstunde der Polit- und Kultrockband Ton Steine Scherben. Wie keine andere deutsche Band drücken die Scherben das Lebensgefühl ihrer Generation aus. Doch Rio Reiser ist auch ein charismatischer Einzelgänger. Als sich die Band 1985 trennt, beginnt Rio seine Solokarriere. Hinter dem Polit-Rocker kommt der romantische Träumer zum Vorschein, der in seinen Liedern der Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe Ausdruck gibt. Jan Plewka und die Schwarz-Rote Heilsarmee stellen diesen verletzlichen Rio ins Zentrum ihres Abends. Und wenn sie die Lieder des ehemaligen „Königs von Deutschland“ spielen wie etwa „Halt Dich an Deiner Liebe fest“, „Alles Lüge“, „Junimond“ oder „Für immer Dich“, dann geht das über ein bloßes Rockkonzert weit hinaus.  Denn Jan Plewka, der Frontmann von Selig, ist an diesem Abend Sänger, Musiker und Schauspieler zugleich. Er ist ganz dicht bei seinem Idol und bleibt doch immer er selbst. Und das Publikum ist fassungslos, begeistert, berührt. Es erliegt seiner Stimme und seinem Charme gleichermaßen. So ist „Jan Plewka singt Rio Reiser“ in Hamburg bereits Kult reinsten Wassers und die Vorstellungen in der Regel schon Wochen vorher ausverkauft. „Wer vor Glück heulen möchte“, schrieb zur Premiere das Hamburger Abendblatt, „muß sich diesen Abend anschauen.“ Fotos: Sven Sindt
Jan Plewka singt Rio Reiser<br><small>Es spielt: die schwarz-rote Heilsarmee</small>
So 29
April 2018
21:30
Konzert
Maschinenhaus
Leonel Limonta & Azúcar Negra
Kubanische Rhythmen der Salsa- und Timba-Band
Azúcar Negra interpretiert kubanische Rhythmen und ergänzt diese mit lateinamerikanischen Tänzen und Gesang. Ihre Interpretationen verdeutlichen die kulturelle Vielfalt Kubas. Mit einer Mischung aus traditionsreicher Musik und modernen Formen sprechen sie vor allem die jüngere Generation an. Seit der Gründung im Jahr 1997 bespielte Azúcar Negra Bühnen der ganzen Welt. Die Songs, für die sie bereits viele Auszeichnungen und Nominierungen wie den Cubadisco Award 2002 und EGREM 2004 bekamen, werden von ihrem musikalischen Direktor Leonel Limonta geschrieben. Verschiedene Genres definieren das Repertoire: Merengue, Cumbia, Bolero, Bachata und Balladen. Die Gruppe besteht aus vier Sängern, begleitet von Rhythmen und Blasinstrumenten, in deren Arrangements der Einfluss von Latin Jazz wahrnehmbar ist. Das Orchester ist nicht nur auf Salsa und Timba beschränkt, da sie verschiedene zeitgenössische Genres mit ihrem eigenen und vielseitigen Stil nachbilden. Mit einer unverwechselbaren Klangfülle verbinden sie die Musik der Salseros mit gegenwärtigen Themen. Azúcar Negra verteidigt erfolgreich gute kubanische Musik auf der ganzen Welt. Auf mehr als 20 internationalen Tourneen haben sie sich die Bühne bereits mit Musikgrößen wie Julio Iglesias, Bozy II Men und Norah Jones geteilt. Am 29. April kommen sie nun mit ihren neuen Songs ins Maschinenhaus der Kulturbrauerei.
Leonel Limonta & Azcar Negra<br><small>Kubanische Rhythmen der Salsa- und Timba-Band</small>